Mahlzeit

Esfera in Dortmund: Gaumenspiel mit Aussicht

Kapali: So heißt bei Esfera in Dortmund das Gericht „Doublette vom Kalbsrücken mit Parmesan-Pfeffercreme, dazu Linsen-Risotto und Stängelbrokkoli“.

Kapali: So heißt bei Esfera in Dortmund das Gericht „Doublette vom Kalbsrücken mit Parmesan-Pfeffercreme, dazu Linsen-Risotto und Stängelbrokkoli“.

Foto: Maren Schürmann

Dortmund.  Hoch hinaus geht es für die Gäste von Esfera: Wir fahren in die siebte Etage – und sind begeistert von der Atmosphäre. Und nicht nur das!

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Die geschmackvolle Einrichtung fällt uns auf. Aber vor allem der Ausblick über Dortmunds Lichtermeer bei Nacht lässt uns staunen. Von unserem Tisch aus können wir auf den Signal Iduna Park blicken. Die BVB-Fans haben gerade das 5:0 in der Partie gegen Fortuna Düsseldorf gefeiert, nun liegt das Stadion erleuchtet und still vor uns.

Esfera gehört zu dem edlen Restaurant Cielo. Da man sich aber nicht immer in den Genuss-Himmel hinaufschwingen möchte, kann der Gast auch einen der Stehtische wählen, die für den Esfera-Zweig reserviert sind. Bei Cielo sind die Speisen noch etwas raffinierter auf den Tellern arrangiert, aber beide Restaurants teilen sich eine Küche.

Kalbsbäckchen in Tempranillo-Soße

Die Gerichte heißen etwa: Witzie oder Katepo. Über die richtige Aussprache muss sich hier keiner Gedanken machen, denn es sind Fantasienamen für „Wildkräutersalat mit geaschtem Ziegenfrischkäse auf Erbsen-Minze-Creme und Aprikosenvinaigrette“ (12,80 €) oder „Kalbsbäckchen in Tempranillo-Soße mit Perlzwiebeln und Pommerysenf-Kroketten“ (19,80 €). Auch die Gerichte selbst lassen sich keinem speziellen Land zuordnen – der Koch ist weltoffen.

Als Vorspeise nehme ich „Augasa“ (7,50 €) – Auberginen-Süppchen mit Chorizo, Garnele und Salzzitronenpesto. Die Zutaten sind so fein kombiniert, dass kein Aroma hervorsticht. Ein wunderbarer Start!

Würzige Parmesancreme mit rotem Pfeffer

„Kapali“ (21 €) heißt meine Hauptspeise: Doublette vom Kalbsrücken mit Parmesan-Pfeffercreme, dazu Linsen-Risotto und Stängelbrokkoli. Das Fleisch ist zart, lediglich einen Hauch zu lange gegart. Das Gemüse hat noch angenehm Biss und das Risotto ist zwar nicht so sämig wie sonst üblich, mir gefällt es trotzdem zu der würzigen Parmesancreme mit rotem Pfeffer. Dazu passt ein guter Spanier, ein Tempranillo (25 cl, 7 €). Auch die Freunde am Tisch sind zufrieden mit der Maishähnchenkeule (18 €) oder der Reispfanne von Shrimps und Maishähnchenfilet (16,80 €).

Restlos begeistert sind wir vom Dessert: kühles, aromatisches Limetten-Basilikum-Granité zu lockerem weißem Schokoladenschaum und süßen Him- sowie leicht säuerlichen Brombeeren (8,50 €) – ein Genuss! Wir kommen auf jeden Fall noch mal wieder. Am besten, wenn es länger hell ist, um uns am Ausblick über Dortmund zu erfreuen. Wie der freundliche Kellner erklärt, ist das nicht nur ein Erlebnis für die Augen: „Bei geöffnetem Fenster hört man, wenn ein Tor fällt.“

Esfera, Karlsbader Straße 1a, Dortmund (Navi: Hausnummer. 6), So+Mo Ruhetag, 0231/ 7100 111, esfera-restaurant.de

Küche: Koch Pascal Sürig und sein Team kombinieren die europäische mit der asiatischen Küche – heraus kommen schöne neue Kreationen.

Ambiente: Schon der Ausblick über Dortmund lohnt sich. Jedes Detail zeigt viel Sinn fürs Schöne – vom Weinglas bis zum kleinen Espresso- Löffel.

Service: Kellner und Küche sind ein gut eingespieltes Team. Da wurde keine Speise zu spät oder zu früh serviert – und stets mit weißen Handschuhen.

Preise: Kleine, feine Karte. Hauptspeise: 14,90 bis 21 €. Ab 1. Februar auch beim Menue-Karussell dabei: 91 €, vier Gänge, inklusive Weine, Biere, Wasser.

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