Hagen. Friedrich-Wilhelm Göbel verhandelt fast pausenlos um von Schließung bedrohte Galeria-Standorte. Am Dienstag musste er in eigener Sache zu Gericht.

Friedrich-Wilhelm Göbel entwickelt sich für viele Beschäftigte der schwer angeschlagenen Warenhaus AG Galeria Karstadt Kaufhof gerade zum Hoffnungsträger. Der 59-jährige Geschäftsmann hatte angekündigt, bis zu 25 der aktuell noch 47 von Schließung bedrohten Galeria-Standorte mitsamt Personal für seine neue Textilhandelskette „aachener“ übernehmen zu wollen. Seit Wochen ist Göbel in Gesprächen mit Vermietern, Zulieferern und amtierenden Galeria-Vorständen. Kaum vorstellbar, dass da noch Zeit für andere Themen bleibt.