Duisburg. „Kein großer Wurf“ – so reagieren die IHKs auf 75 Projektideen der Ruhrkonferenz. Sie sind enttäuscht und fordern Initiativen für Arbeitsplätze.

Mit Enttäuschung reagiert die Wirtschaft auf 75 Projektideen, die im Rahmen der Ruhrkonferenz seit Anfang des Jahres erarbeitet wurden. Die Liste hatte die federführende NRW-Landesregierung in den vergangenen Tagen veröffentlicht.

„Die Projektliste liest sich wie eine bunte Mischung guter Ideen. Vieles davon ist Nice-to-have (nett zu haben, die Red.), aber kein großer Wurf“, sagt Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK zu Duisburg, im Namen aller sechs Industrie- und Handelskammern im Revier. „Im Vergleich zu der Diskussion um die Zukunftsperspektiven für das rheinische Revier bleibt die Ruhrkonferenz mit ihren Vorschlägen damit weit hinter den Erwartungen zurück“, kritisiert Dietzfelbinger.