Fitness-Armbänder

Verbraucherzentrale mahnt Anbieter von Fitness-Wearables ab

Die Verbraucherzentrale NRW hat Anbieter von Fitness-Wearables abgemahnt.

Foto:  Michel Winde

Die Verbraucherzentrale NRW hat Anbieter von Fitness-Wearables abgemahnt. Foto:  Michel Winde

Düsseldorf.  Wegen ihrer Datenschutz-Bestimmungen hat die Verbraucherzentrale NRW führende Anbieter von Fitness-Armbändern mit entsprechenden Apps abgemahnt.

Verbraucherschützer aus Nordrhein-Westfalen haben führende Anbieter von Fitness-Armbändern, Computer-Uhren und entsprechender Apps wegen ihrer Datenschutz-Bestimmungen abgemahnt. Mit Apple, Garmin, Fitbit, Jawbone, Polar, Runtastic, Striiv, UnderArmour und Withings sind die bekanntesten Namen der Branche betroffen.

"Aufgrund ihrer rechtlichen Analyse kommen die Marktwächterexperten zu dem Schluss, dass die geprüften Anbieter Nutzer häufig darüber im Unklaren lassen, was mit den gesammelten Daten passiert", erklärten die Verbraucherschützer. So behielten sich sechs Anbieter das Recht vor, Änderungen in Datenschutzerklärungen jederzeit und ohne aktive Information des Nutzers vornehmen zu können.

Verbraucherzentrale hat 24 Apps und 12 Wearables untersucht

Fünf hielten es sich offen, personenbezogene Daten ihrer Nutzer bei Fusion oder Übernahme durch andere Unternehmen weiterzugeben. Die Verbraucherzentrale NRW hatte 24 Apps und 12 Wearables untersucht - allerdings bereits von Anfang Juli bis Mitte August 2016. Die Datenschutzbestimmungen seien zuletzt am 5. September 2016 abgerufen worden, hieß es. (dpa)

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