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Uber stellt ungewöhnliches Konzept für Flugtaxi vor

Mi, 09.05.2018, 11.18 Uhr
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Los Angeles  Neben seiner Fahrzeugflotte auf der Erde arbeitet Uber auch an Lufttaxis. Einen Prototypen hat das Unternehmen nun in LA vorgestellt.

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Uber hat auf der Elevate-Konferenz in Los Angeles ein neues Konzept für sein Lufttaxi gezeigt. Sofern Uber seinen Fahrplan einhalten kann, soll es bis 2023 serienreif werden und Fluggäste transportieren. Ob sie dann auch schon in Deutschland starten können, hängt wohl auch von der Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, ab .

Das Konzept sieht ungewöhnlich aus. Der Rumpf entspricht noch am ehesten dem eines Flugzeugs. Auf dem Seitenleitwerk gibt es einen Horizontal-Rotor für den Vorwärtsflug. Der Steig- und Sinkflug wird durch vier Paare von Vertikalrotoren erledigt.

Autonome Zukunft

Üblicherweise drehen bei solchen Rotorpaaren die Propeller in verschiedene Richtungen, um das Fluggerät zu stabilisieren. Laut Uber hat sich bei Experimenten mit gleichdrehenden Rotoren gezeigt, dass diese leiser sind als Gegendrehende und eine allgemein bessere Leistung liefern.

Das Konzept des Lufttaxis sieht einen rein elektrischen Betrieb vor, mit einer Flughöhe zwischen 300 und 600 Metern. Die Lufttaxis sollen auf sogenannten Skyports auf Dächern von Hochhäusern starten und landen, sowie auf eigenen Landeplätzen in Städten. Jeder dieser Standorte soll ausgestattet sein, um 200 Starts und Landungen pro Stunde abzuwickeln. Zu Beginn sollen menschliche Piloten die Fluggeräte steuern, in Zukunft sollen sie autonom fliegen.

Neben Uber arbeiten viele andere Unternehmen an Lufttaxis. Dazu zählt etwa Airbus , dessen Prototyp bereits seinen Jungfernflug absolviert hat. Das Start-up Joby Aviation hat 100 Millionen Dollar Finanzierung gesammelt. Das Start-up Kitty Hawk ist schon weiter und hat seinen Prototypen Cora autonom in Neuseeland abheben lassen.

Dieser Text ist zuerst auf futurezone.de erschienen – dem Technikportal der FUNKE Mediengruppe.

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