Abgasaffäre

Stuttgarter Daimler-Ermittler im Austausch mit US-Stellen

Daimler ist in der Abgasaffäre zunehmend unter Druck geraten. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft tauscht sich auch mit US-Stellen aus.

Foto: Sean Gallup / Getty Images

Daimler ist in der Abgasaffäre zunehmend unter Druck geraten. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft tauscht sich auch mit US-Stellen aus. Foto: Sean Gallup / Getty Images

Berlin/Stuttgart  Daimler in der Zange: Die Ermittler in Deutschland stehen mit US-Behörden in Kontakt, die auch Vorwürfen in der Abgasaffäre nachgehen.

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft steht im Fall Daimler im Kontakt mit US-Behörden. „Es besteht Kontakt zu den US-amerikanischen Behörden und den Kollegen in Braunschweig“, sagte der Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft, Erster Staatsanwalt Jan Holzner, unserer Redaktion. „Es sind eigenständige Ermittlungsverfahren“, betonte der Staatsanwalt.

Die bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart eingerichtete Ermittlungsgruppe „Diesel“, die sich auch mit dem Fall Daimler befasst, bestehe aus vier Staatsanwälten. Seit der Durchsuchung von 11 Objekten im Mai habe sich für die Ermittler kein neuer Sachstand ergeben. „Es geht um den Vorwurf der Manipulation der Abgasnachbehandlung an Diesel-PKW des Unternehmens“, sagte Holzner. Der Fall sei „komplex und von der Dimension her entsprechend groß“. (fmg)

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