Streit zwischen RWE und Innogy

Essen.   Der Ton zwischen Mutter und Tochter wird schärfer: Während der Stromriese RWE den Verkauf von Innogy an Eon und die anschließende Zerschlagung vorantreibt, äußerte sich Innogy-Chef Uwe Tigges immer wieder skeptisch zu den Plänen. Nun schickte RWE eine Warnung an die eigene Tochter, es nicht zu übertreiben. Konkret forderte RWE-Finanzchef Markus Krebber den Innogy-Vorstand auf, sein einträgliches Gasnetz in Tschechien nicht zu verkaufen. Interesse daran und an weiteren Teilen von Innogy hat der australische Investor Macquarie.

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Der Ton zwischen Mutter und Tochter wird schärfer: Während der Stromriese RWE den Verkauf von Innogy an Eon und die anschließende Zerschlagung vorantreibt, äußerte sich Innogy-Chef Uwe Tigges immer wieder skeptisch zu den Plänen. Nun schickte RWE eine Warnung an die eigene Tochter, es nicht zu übertreiben. Konkret forderte RWE-Finanzchef Markus Krebber den Innogy-Vorstand auf, sein einträgliches Gasnetz in Tschechien nicht zu verkaufen. Interesse daran und an weiteren Teilen von Innogy hat der australische Investor Macquarie.

Innogy hatte dagegen die Prüfung der Bücher erlaubt und erklärt, bei der Entscheidung über einen Verkauf im Interesse des Unternehmens und des Hauptaktionärs zu handeln. RWE reicht das offenbar nicht aus, schließlich hat der Konzern dem Nachbarn Eon im Zuge des Deals zur Aufteilung der Innogy das Tschechien-Geschäft zugesichert. Im Ernstfall müsste RWE es selbst aufkaufen, um es an Eon weiterreichen zu können, wie es in den Eon-Angebotsunterlagen an die Innogy-Aktionäre heißt.

RWE sei gegenüber Innogy zwar nicht weisungsbefugt, Vorstand und Aufsichtsrat müssten aber „ganz besonders“ die Interessen des Großaktionärs berücksichtigen, forderte Krebber.

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