Steag bohrt in Indonesien

Essen.   In diesen Tagen blickt das Steag-Management verstärkt nach Indonesien. Dort sind Bohrungen in 1350 Metern Tiefe im vollen Gange. 3500 Meter will die Steag später einmal erreichen. Ein Geothermie-Kraftwerk soll entstehen. Dass Projekt Baturraden habe für das Unternehmen „eine große Bedeutung“, sagt Steag-Chef Joachim Rumstadt bei der Bilanzvorlage in der Essener Firmenzentrale. Allein für die Bohrungen investiert der Energiekonzern, dessen Eigentümer Stadtwerke aus dem Ruhrgebiet sind, rund 80 Millionen Euro. Das mit Abstand größte Steag-Paket halten derzeit mit 36 Prozent die Stadtwerke Dortmund.

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In diesen Tagen blickt das Steag-Management verstärkt nach Indonesien. Dort sind Bohrungen in 1350 Metern Tiefe im vollen Gange. 3500 Meter will die Steag später einmal erreichen. Ein Geothermie-Kraftwerk soll entstehen. Dass Projekt Baturraden habe für das Unternehmen „eine große Bedeutung“, sagt Steag-Chef Joachim Rumstadt bei der Bilanzvorlage in der Essener Firmenzentrale. Allein für die Bohrungen investiert der Energiekonzern, dessen Eigentümer Stadtwerke aus dem Ruhrgebiet sind, rund 80 Millionen Euro. Das mit Abstand größte Steag-Paket halten derzeit mit 36 Prozent die Stadtwerke Dortmund.

Im vergangenen Jahr ist die Steag zwar wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt, doch der Stadtwerke-Konzern hat angesichts einer wachsenden Bedeutung von Wind- und Sonnenenergie weiterhin zu kämpfen. Immerhin: Nach einem Verlust von 220 Millionen Euro im Jahr 2016 steht in der Bilanz 2017 unter dem Strich ein Gewinn von 58,6 Millionen Euro.

Unter anderem zur Finanzierung künftiger Investitionen hofft das Steag-Management auf frisches Geld. Konzernchef Rumstadt bestätigte, dass die Steag auf eine Kapitalerhöhung hoffe. Fraglich ist allerdings, ob sich alle Stadtwerke beteiligen werden.

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