Pinkwart unterstützt Startups

Essen.   Chatbots, Drohnen, Sprachassistenten – der digitale Wandel stellt Unternehmen in NRW vor immer neue Herausforderungen. Um diese zu meistern, suchten die Konzerne bei der zweitägigen Veranstaltung „Beyond Conventions“ Anregungen von Neugründern. Für dieses sogenannte „Startup-Pitch-Event“ hatten sich 220 Gründer beworben, um Thyssenkrupp, Innogy, Open Grid Europe, Schacht One und Funke Medien NRW, zu der auch diese Redaktion gehört, von ihren Vorschlägen zu überzeugen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Chatbots, Drohnen, Sprachassistenten – der digitale Wandel stellt Unternehmen in NRW vor immer neue Herausforderungen. Um diese zu meistern, suchten die Konzerne bei der zweitägigen Veranstaltung „Beyond Conventions“ Anregungen von Neugründern. Für dieses sogenannte „Startup-Pitch-Event“ hatten sich 220 Gründer beworben, um Thyssenkrupp, Innogy, Open Grid Europe, Schacht One und Funke Medien NRW, zu der auch diese Redaktion gehört, von ihren Vorschlägen zu überzeugen.

„NRW ist nicht nur das größte Bundesland mit 18 Millionen Einwohnern, sondern auch ein großer Industriestandort“, wirbt Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart für das Gründertum. Das Land habe großes Interesse daran, die Kooperation von großen Unternehmen mit Startups zu fördern. Für eine bessere Zukunft brauche es kreative Ideen, denn „neue Möglichkeiten bringen neue Arbeitsplätze“, ist sich Pinkwart sicher.

Die Aufgabenstellungen sind dabei so vielfältig wie die Länder, aus denen die Gründer anreisen. Etwa das österreichische Jungunternehmen Botential, das sich mit einem sogenannten Chatbot um den Zuschlag von Funke Medien NRW bewirbt, einem intelligenten Dialogsystem, das seinen Nutzern im täglichen Leben daheim und im Büro assistieren soll. Botential tritt gegen drei Mitbewerber an, darunter das Bochumer Startup Paula Pottbot, das mit seinem Chatbot über alles informieren will „von Nachrichten über Wohnungs- und Jobsuche bis hin zu Ticketkauf“, wie Jennifer Wulf erklärt. Die Bochumer haben wie alle nur zehn Minuten Zeit, um mit ihrem „Pitch“ – einer Produktpräsentation – zu überzeugen. Am Ende liegt Botential vorn, doch die Bochumer sind nicht allzu enttäuscht. „Wir haben viele Kontakte geknüpft“, sagt Gründer Stephan Stratmann.

Matthias Körner, Geschäftsführer von Funke Medien NRW, hält neue Impulse von außen für wichtig. Da die meisten Entwickler-Teams innerhalb der Unternehmen mit ihren täglichen Aufgaben beschäftigt seien, könnten „Startups helfen, in kurzer Zeit ein Projekt voranzubringen“. Neue digitale Trends gingen auf diese Weise nicht am Unternehmen vorbei. „Für uns ist es ganz wichtig, dass wir am Puls der Zeit sind und von Startups die neuesten Entwicklungen präsentiert bekommen“, sagt Körner.

Das Startup Orbica schafft es, Thyssenkrupp von seiner Idee einer Drohne zu überzeugen, die den Baufortschritt an Industrieanlagen automatisch festhält. Dafür sind sie extra aus Neuseeland angereist. Orbica-Gründer Kurt Janssen kann jetzt mit dem Dax-Konzern in Detailgespräche über eine Kooperation eintreten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik