Mindestlohn hilft vielen Ungelernten

Düsseldorf.   Der Anfang 2015 eingeführte Mindestlohn hat vielen Beschäftigten in NRW „ein kräftiges Lohnplus“ beschert. Diese Bilanz zieht der nordrhein-westfälische DGB-Vorsitzende Andreas Meyer-Lauber.

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Der Anfang 2015 eingeführte Mindestlohn hat vielen Beschäftigten in NRW „ein kräftiges Lohnplus“ beschert. Diese Bilanz zieht der nordrhein-westfälische DGB-Vorsitzende Andreas Meyer-Lauber.

Der Gewerkschaftsbund wertete aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts und der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit aus, die das vierte Quartal 2014 mit dritten Quartal 2016 vergleichen. Danach profitierten insbesondere Un- und Angelernte in NRW vom Mindestlohn. Seit Einführung des Mindestlohns 2015 sei ihr Gehalt um durchschnittlich 2,8 Prozent gestiegen.

Auch die Beschäftigungsentwicklung sei positiv: Nach DGB-Angaben stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten insgesamt in NRW um rund 3,5 Prozent. Besonderer Zuwachs sei im Gast-, Bewachungs- und Reinigungsgewerbe zu beobachten. In diesen Branchen sei der Mindestlohn besonders relevant.

„Auch nach zwei Jahren haben sich die Horrorszenarien der Mindestlohn-Gegner nicht bewahrheitet“, so DGB-Chef Meyer-Lauber. Anfang 2017 steigt der Mindestlohn auf 8,84 Euro pro Stunde.

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