Flixbus greift den Greyhound an

Das rasant wachsende deutsche Fernbus-Start-up Flixbus hat den Startschuss für seine Expansion in die Vereinigten Staaten gegeben. „Wir wollen jede Menge Innovation bringen“, kündigte Firmenchef André Schwämmlein am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Los Angeles an. Der Eintritt in den US-Markt sei ein Meilenstein.

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Das rasant wachsende deutsche Fernbus-Start-up Flixbus hat den Startschuss für seine Expansion in die Vereinigten Staaten gegeben. „Wir wollen jede Menge Innovation bringen“, kündigte Firmenchef André Schwämmlein am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Los Angeles an. Der Eintritt in den US-Markt sei ein Meilenstein.

Der Auftakt soll zunächst mit acht lokalen Buspartnern erfolgen - eine eigene Fahrzeugflotte betreibt das Münchener Start-up nicht. Flixbus beschränkt sich vorerst auf die US-Westküste und bietet vom US-Hauptsitz in Los Angeles etwa Trips nach San Diego, Las Vegas und Palm Springs bis hin nach Phoenix, Flagstaff und Tucson in Arizona.

In Amerika, dem Land der Autobesitzer, wo auf längeren Strecken meist geflogen wird, ist das ein ambitioniertes Ziel. Flixbus will die US-Kunden mit „smarter und grüner Mobilität“ sowie günstigen Preisen und dem „besten Service“ überzeugen. Das dürfte allerdings nicht ganz einfach werden. In den USA haben Fernbusse viel Tradition, aber einen schlechten Ruf als Reiseoption für Leute, die sich kein Flug- oder Zugticket leisten können. Der Greyhound-Bus ist zwar ein fester Bestandteil der US-Popkultur. In der Realität machen ramponierte Sitze und stinkende Bordtoiletten die langen Fahrten durch das weite Land aber immer noch oft genug schwer erträglich. Flixbus will dem Platzhirsch Greyhound, dessen Stopps häufig abgelegen sind, unter anderem durch zentralere Haltestellen Fahrgäste abjagen.

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