Bremse für die Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Vierteljahr um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gewachsen. Das hat das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Ein kleineres Plus gab es zuletzt vor drei Jahren, Ende 2017 hatte es noch zu einer Rate von 0,6 Prozent gereicht. Trotzdem stieg das Bruttoinlandsprodukt zum 15. Mal hintereinander und markierte damit die längste Aufschwungphase seit 1991. Die Dynamik lasse allerdings nach, meinen Ökonomen. Sie verweisen auf verschiedene Indikatoren, die seit Monaten ein geringeres Tempo des Wachstums anzeigten. Sie meinen etwa den Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts, der seit seinem Höchststand im November vergangenen Jahres nachgibt, auch wenn er immer noch auf hohem Niveau steht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Vierteljahr um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gewachsen. Das hat das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Ein kleineres Plus gab es zuletzt vor drei Jahren, Ende 2017 hatte es noch zu einer Rate von 0,6 Prozent gereicht. Trotzdem stieg das Bruttoinlandsprodukt zum 15. Mal hintereinander und markierte damit die längste Aufschwungphase seit 1991. Die Dynamik lasse allerdings nach, meinen Ökonomen. Sie verweisen auf verschiedene Indikatoren, die seit Monaten ein geringeres Tempo des Wachstums anzeigten. Sie meinen etwa den Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts, der seit seinem Höchststand im November vergangenen Jahres nachgibt, auch wenn er immer noch auf hohem Niveau steht.

„Man macht sich auch Sorgen auf der außenwirtschaftlichen Seite, die sich in Deutschland schnell niederschlagen“, erklärt Stefan Schneider, Chefvolkswirt der Deutschen Bank für Deutschland, und verweist etwa auf die Zolldrohungen aus den USA und den starken Euro. Die Währung hat zuletzt um neun Prozent aufgewertet, sagt Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Das mache die in Deutschland hergestellten Güter aus Sicht der außereuropäischen Kunden teurer. Es ist also weiter der private Konsum, der die Wirtschaft trägt. Denn auch der Staatskonsum dürfte wegen der schleppenden Regierungsbildung zu Jahresbeginn noch schwach geblieben sein.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik