Essen. Bei Thyssenkrupp steht ein Vorstandsumbau bevor. Das Gremium wird größer. Bei der Aufsichtsratssitzung kommt es zu einem Eklat.

Bei Thyssenkrupp hat ein Vorstandsumbau einen Eklat im Aufsichtsrat ausgelöst. Die IG Metall, die mit Arbeitnehmervertretern im Kontrollgremium des Konzerns präsent ist, sprach von einer „Zäsur“ im Essener Traditionskonzern. „Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens werden Vorstände trotz der geschlossenen Ablehnung der Arbeitnehmerseite bestellt“, kritisiert die Gewerkschaft in einer ungewöhnlich scharfen Stellungnahme in der Nacht zum Donnerstag (30. November).