Düsseldorf. Der Umbau bei Thyssenkrupp in Duisburg wird weltweit beobachtet, so der Chef des Anlagenbauers SMS Group, Jochen Burg. Viel stehe auf dem Spiel.

Jochen Burg, der neue Chef des Anlagenbauers SMS Group, ist gerade erst aus China zurückgekommen. Dort, so erzählt er, werde genau beobachtet, was sich am Stahlstandort Duisburg tue. Deutschlands größter Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel will Schritt für Schritt Abschied nehmen von seinen klimaschädlichen Hochöfen. Künftig soll im Ruhrgebiet „grüner Stahl“ mit Hilfe von Direktreduktionsanlagen (DRI) entstehen, in denen zunächst Erdgas und später Wasserstoff zum Einsatz kommt. Schon Ende 2026 soll der Betrieb einer ersten DRI-Anlage starten. „Die Zeit rennt“, sagt Burg bei einem Auftritt vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung (WPV) in Düsseldorf. „Wir sind mit Hochdruck dabei.“