Dortmund. Bei Thyssenkrupp Nucera versprüht Firmenchef Ponikwar Optimismus: Die Auftragsbücher sind voll, der Börsenwert steigt, die Belegschaft wächst.

Die Dortmunder Thyssenkrupp-Wasserstofftochter Nucera befindet sich auf Wachstumskurs. Bei seiner ersten Zwischenbilanz nach dem Börsengang des Unternehmens zeigte sich Nucera-Chef Werner Ponikwar jedenfalls überaus optimistisch. Es gebe eine „hohe Nachfrage“ nach Elektrolyseuren von Nucera für die aufstrebende Wasserstoff-Wirtschaft, berichtet der Manager. Als Beispiel nannte er das Projekt „H2 Green Steel“ im Norden Schwedens, wo das erste großtechnische „grüne Stahlwerk“ Europas entstehen soll. Nucera werde für das Vorhaben eine der größten europäischen Wasserelektrolyse-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 700 Megawatt liefern.