Duisburg/Essen. Mit einer riesigen Wasserstoff-Fabrik will die Steag-Neugründung Iqony den Stahlkonzern Thyssenkrupp versorgen. Doch das Projekt verzögert sich.

Es ist eines der größten industriellen Neubauprojekte im Ruhrgebiet: Der Energieversorger Iqony, der aus dem Essener Steag-Konzern entstanden ist, will den Stahlstandort Duisburg im großen Stil mit Wasserstoff versorgen, um die grüne Produktion in Gang zu bringen. „Hydroxy Hub Walsum“ nennt sich das Vorhaben. „Wir spüren Aufbruchstimmung“, sagt Iqony-Projektleiterin Tanja Braun. Seit einigen Tagen ist klar, dass es eine millionenschwere Förderung der Europäischen Union für das Großprojekt geben wird. Allerdings zeichnet sich auch ab, dass der neue Industriekomplex erst mit erheblicher Verzögerung starten kann.