Duisburg. Noch fehlt Thyssenkrupp eine Zusage für die Fördermittel, doch der Umbau am Stahlstandort Duisburg soll trotzdem starten. Ein Vorbild ist Tesla.

Nachdem die Thyssenkrupp-Führung grünes Licht für den Bau von Deutschlands größter Direktreduktionsanlage für CO2-armen Stahl in Duisburg gegeben hat, hofft der Betriebsrat des Unternehmens auf eine rasche Zusage für staatliche Fördermittel. „Wir erleben einen historischen Moment“, sagte der Gesamtbetriebsratschef der Stahlsparte, Tekin Nasikkol, im Gespräch mit unserer Redaktion. „Duisburg bleibt ein Stahlstandort und wird eine grüne Zukunft haben.“ Das Ziel müsse nun sein, rasch die Aufträge an Anlagenbauer zu vergeben. Dies soll Unternehmensangaben zufolge bereits im Herbst geschehen, damit im Jahr 2026 die Produktion starten kann.