Essen. Wegen der Energiekrise und schwacher Nachfrage stellt der Stahlkonzern ArcelorMittal zwei Anlagen in Deutschland ab. Kurzarbeit auch in Duisburg.

Der Stahlkonzern ArcelorMittal stellt angesichts der Energiekrise zwei Anlagen in Deutschland ab. „Die exorbitant gestiegenen Energiepreise beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlherstellung massiv“, erklärt der weltweit führende Stahlhersteller zur Begründung. Auch eine schwache Nachfrage, ein negativer Wirtschaftsausblick sowie anhaltend hohe Kosten für den Ausstoß des Klimagases CO2 hätten eine Rolle gespielt. In Deutschland ziehe ArcelorMittal nun Konsequenzen, „da nicht mehr alle Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können“. Kurzarbeit für einen Teil der Belegschaft ist die Folge – auch am Standort Duisburg.