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Deutsche-Bank-Manager löst Graf bei Sal. Oppenheim ab

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Essen. Bei der Familienbank Sal. Oppenheim dreht sich das Personalkarussell. Der derzeitige Chef Matthias Graf von Krockow tritt zurück. Ihm folgt Wilhelm von Haller, bisher in leitender Funktion bei der Deutschen Bank und seit kurzem Genralbevollmächtigter bei Sal. Oppenheim.

Führungswechsel bei der künftigen Deutsche-Bank-Tochter Sal. Oppenheim: An Weihnachten tritt der Chef der 1789 gegründeten Familienbank, Matthias Graf von Krockow, ab. Krockows Nachfolger wird Deutsche-Bank-Manager Wilhelm von Haller, seit Dezember Sal. Oppenheims Generalbevollmächtigter. Das teilte die angeschlagene Privatbank gestern mit.

Laut Finanzkreisen machte die BaFin Druck: Die Finanzaufsicht prüft Millionen-Kredite, die die Bank an Gesellschafter vergab. Das gilt nicht als ungewöhnlich, ist aber an Bedingungen geknüpft. Interne Kredite müssen zu marktüblichen Konditionen vergeben werden. Ein Großteil wurde laut „Handelsblatt” aber lediglich mit 1,5 Prozent verzinst.

Auch andere treten ab

Nicht nur Krockow geht. Am 15. Januar verlassen Christopher Freiherr von Oppenheim, Friedrich Carl Janssen und Dieter Pfundt die Geschäftsleitung. Janssen und Pfundt scheiden als persönlich haftende Gesellschafter aus. Baron Oppenheim bleibe der Bank verbunden, hieß es.

Namen und Ruf sind der Bank, die sich mit ihrem Engagement bei der Karstadt-Mutter Arcandor verhob, wichtig: Sie setzt auf Reiche. Die müssen mindestens einen niedrigen einstelligen Millionen-Betrag anlegen.

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