Pendlerstatistik

Diese Städte führen in NRW die Pendler-Statistik 2019 an

Verkehr auf NRW-Autobahnen wird 24 Stunden überwacht

Der Verkehr auf den NRW-Autobahnen wird rund um die Uhr überwacht und gesteuert. Die "Stau-Regler" sitzen im Kontrollraum der Verkehrszentrale.

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Düsseldorf.  4,8 Millionen Menschen in NRW pendelten 2019 täglich zur Arbeit: für eine Strecke von 19,8 Kilometern im Schnitt. Einpendler-Hauptstadt ist Köln.

  • Mehr als die Hälfte der insgesamt 9,3 Millionen Erwerbstätigen in NRW pendelten im Jahr 2019 täglich zur Arbeit.
  • Das geht aus dem Pendleratlas des statistischen Landesamts IT.NRW hervor.
  • Die meisten Menschen pendelten täglich nach Köln (352.529), gefolgt von Düsseldorf (313.337), Essen (156.273) und Dortmund (137.800).
  • Im Durchschnitt wurde dabei eine Strecke von 19,8 Kilometern zurück gelegt.

4,8 Millionen der 9,3 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelten im Jahr 2019 täglich zur Arbeit. Wie das statistische Landesamt IT.NRW am Dienstag mitteilt, pendelten allein nach Köln (352.529), Düsseldorf (313.337) und Essen (156.273) zusammen täglich mehr als 822.000 Erwerbstätige.

Dabei konzentrierte sich die Pendlermobilität auf die nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsachsen: Die Nord-Süd-Achse von Bonn bis Duisburg und die West-Ost-Achse von Mönchengladbach über das Ruhrgebiet bis nach Dortmund und Bielefeld. Stark gependelt wurde auch nach Münster (105.270) und nach Aachen (90.178, davon 3810 aus Belgien und 1880 aus den Niederlanden).

Münster und Köln haben die niedrigsten Auspendlerquoten

4,47 Millionen Personen pendelten innerhalb ihrer Gemeinde in NRW. In 53 von den 396 Städten und Gemeinden pendeln täglich mehr Menschen ein als aus: Die höchsten Einpendlerquoten haben Holzwickede (85,7 Prozent) und Tecklenburg (77,8 Prozent). Die niedrigsten Quoten derer, die täglich von außerhalb zum Arbeiten kommen haben Schmallenberg (30,4 Prozent) und Marsberg (30,5 Prozent).

Besonders häufig verlassen Menschen aus Alfter und Merzenich ihre Heimat, um zur Arbeit zu fahren, die Auspendlerquote dort liegt bei 84,2 Prozent. Wer aus Münster (25,9 Prozent) oder Köln (28,1) kommt, bleibt hingegen auch zum Arbeiten meist in der Stadt, dort sind die Auspendlerquoten am niedrigsten.

Durchschnittlicher Pendlerweg liegt bei 19,8 Kilometern

Der durchschnittliche Pendlerweg zwischen Wohn- und Arbeitsgemeinde lag im vergangenen Jahr bei 19,8 Kilometern. Frauen legten mit 18,6 Kilometer eine im Schnitt zwei Kilometer kürzere Wegestrecke zurück als Männer (20,7 Kilometer).

Die längsten Wege zum Arbeitsplatz legten Auspendler aus Münster (34,3 Kilometer) und aus Blankenheim (31,1 Kilometer) zurück. Auspendler aus Hiddenhausen (11,7 Kilometer) sowie Steinhagen und Erkrath (beide 12,9 Kilometer) hatten hingegen die kürzeste Anfahrt zur Arbeit. (JeS)

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