Essen.

Essener Start-up revolutioniert Heizungsbranche

Ein Tacken 2019 geht an ökoloco.

Ein Tacken 2019 geht an ökoloco.

Foto: MEO

Essen.   Ein altes Sprichwort sagt: „Gut, wenn der Handwerker kommt, noch besser, wenn er fertig ist.“ Jan-Philipp Hotze arbeitet mit seinem Team intensiv daran, dass diese Redensart aus dem Sprachschatz verschwindet. Und dies mit folgender Idee: Er bietet den Kunden einen Heizungswechsel zu einem festen Preis, mit kurzer Wartezeit und dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Jan-Philipp Hotze sagt: „Allein in der Region Rhein-Ruhr werden jährlich 200.000 Heizkessel umgerüstet. Das ist ein riesiges Potenzial.“ Und so machte sich der junge Gründer, der selbst nicht aus der Heizungsbranche stammt, daran, eben diese zu revolutionieren. Die Idee ist ganz einfach: Der Tausch des Kessels ist eine Standard-Leistung und offensichtlich rentabel. Durch bessere Organisation und standardisierte Prozesse können sowohl Termine besser geplant als auch Preise fest vereinbart werden.

Ein altes Sprichwort sagt: „Gut, wenn der Handwerker kommt, noch besser, wenn er fertig ist.“ Jan-Philipp Hotze arbeitet mit seinem Team intensiv daran, dass diese Redensart aus dem Sprachschatz verschwindet. Und dies mit folgender Idee: Er bietet den Kunden einen Heizungswechsel zu einem festen Preis, mit kurzer Wartezeit und dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Jan-Philipp Hotze sagt: „Allein in der Region Rhein-Ruhr werden jährlich 200.000 Heizkessel umgerüstet. Das ist ein riesiges Potenzial.“ Und so machte sich der junge Gründer, der selbst nicht aus der Heizungsbranche stammt, daran, eben diese zu revolutionieren. Die Idee ist ganz einfach: Der Tausch des Kessels ist eine Standard-Leistung und offensichtlich rentabel. Durch bessere Organisation und standardisierte Prozesse können sowohl Termine besser geplant als auch Preise fest vereinbart werden.

Kein Stress mit Terminen

„Es ist nicht nötig, dass Kunden wochenlang auf einen Klempner warten“, so Hotze, „wir brauchen kein Lager und haben auch keinen Stress mit Terminen, da wir in der Lage sind, im Vorfeld besser zu planen.“ Auf der Webseite von ökoloco werden die Wünsche des Kunden im sogenannten Heizungsrechner, einem eigens entwickelten Fragenkatalog, zielgenau abgefragt. Im Anschluss sendet der Kunde Fotos von der Heizungsanlage über WhatsApp oder E-Mail zu. „Dann haben wir die wesentlichen Informationen, um einen Festpreis zu kalkulieren und anbieten zu können.“ Wer den direkten Kontakt vorzieht, hat auch die Möglichkeit, sich einen Kundenberater nach Hause kommen zu lassen. Als absolute Produktneuheit können Heizungen auch zu einem monatlichen Festpreis gemietet werden. „Kessel machen in der Regel keine Probleme, wenn sie regelmäßig gewartet werden, auch dafür sorgen wir. Bei uns braucht niemand nachzufragen“, so Hotze.

Ganzheitliches Brand-Konzept

Da das 2017 gegründete Unternehmen zu Beginn keinen großen finanziellen Spielraum für umfangreiche Marketingoffensiven besaß, bestand die Aufgabe darin, mit wenigen Mitteln ein ganzheitliches Brand-Konzept sowie eine performanceorientierte Webseite zu entwickeln. Diese sollte Aufmerksamkeit schaffen und sich durch ein mutiges Design von anderen Anbietern abheben. Also ganz dem Namen „loco“ entsprechend: verrückt und anders. Diese Herausforderung ist ihnen gelungen. Die kunden- und benutzerfreundliche Webseite macht den Heizungskauf zu einem Kinderspiel.

Dafür sorgen auch der digitale Heizungsrechner sowie hilfreiche Erklär-Videos, die bei kleinen Problemen das Herauskommen eines Klempners hinfällig machen. Identifikation schaffen die zwei digitalen Maskottchen „Gerd“ und „Loco“, die sich durch die gesamte Kundenreise ziehen. Durch zielgruppengenaue Werbeanzeigen wurden potenzielle Interessenten – Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern – gezielt auf den Webauftritt geführt. Der Marketingerfolg stellte sich schon nach kurzer Zeit ein.

In den ersten zwei Jahren wuchs die Firma auf über 30 Mitarbeiter an. „Während das Handwerk klagt, haben wir keine Probleme, Fachkräfte zu gewinnen, denn durch unsere Prozesse können wir einen guten Lohn zahlen und feste Arbeitszeiten garantieren.“ Während eine normale Firma 20 Kessel pro Jahr tauscht, sind es bei ökoloco jetzt schon 40 im Monat. Und mit diesem Erfolg ist für Jan-Philipp Hotze noch lange nicht Schluss: Bis 2020 will er der Marktführer in der Region werden.

Mehr Infos zur Firma finden Sie hier.

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