Retter mit 3-Stufen-Plan gegen Kommunenpleite

Ralf Jäger, geboren am 25. März 1961 in Duisburg, ist ein deutscher Politiker. Der SPD-Politiker ist Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Duisburg, seit 2000 Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen und gehörte von Juli 2010 bis Mai 2012 als Innenminister dem Kabinett von Hannelore Kraft an.

Als Innenminister ist Ralf Jäger auch für die Kommunen und deren Finanzen zuständig. Er will in drei Stufen Kommunen vor der Pleite schützen. Die größten Folgen haben Jägers Entscheidungen in Bezug auf die Folgen der Loveparade-Katastrophe im Juli 2010 in Duisburg mit 21 Toten. Seitdem gilt für Großveranstaltungen ein rigoroses Sicherheitskonzept. Das hat zur Folge, dass viele Veranstalter personell und finanzielle deutlich nachlegen oder gar verzichten müssen. Aktiv mitgewirkt hat Jäger als Kommunalminister auch an der gesetzlich geregelten Möglichkeit, ein Stadtoberhaupt per Bürgerentscheid aus dem Amt zu wählen. Dies könnte als ersten den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland treffen, der nach der Loveparade-Katastrophe im Zentrum der Bürger-Kritik steht.

Wegen seiner nass-forschen Art wurde Ralf Jäger einst als "Jäger 90" bespöttelt.

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