Osterfeuer

Das Osterfeuer leuchtet zu Ostern wieder auf vielen Feldern. Es ist ein gesellschaftliches Ereignis, das immer wieder beeindruckend ist, denn die Feuer sind oft mehrere Meter hoch. Damit sich keine Tiere in den Holzhaufen einnisten und qualvoll verbennen, werden die feuer mehrfach umgeschichtet.

Das Osterfeuer geht ursprünglich auf einen heidnischen Brauch zurück. Der Winter sollte durch die Wärme und Helligkeit des Frühlingseuers vertrieben werden. Die Kirche versuchte, diesen Brauch auszutreiben, was ihr jedoch nicht gelang. Deshalb deutete sie den heidnischen Brauch einfach christlich um und interpretierte das Feuer als Leuchten des christlichen Glaubens. Das Osterfeuer wird am Ostersamstag feierlich entzündet. Am geweihten Osterfeuer wird dann die Osterkerze entzündet, die feierlich durch die noch dunkle Kirche getragen wird. Dabei wird dreimal das "Lumen Christi" gesungen.

Es ist ein gesellschaftliches Ereignis, das immer wieder beeindruckend ist, denn die Feuer sind oft mehrere Meter hoch. Damit sich keine Tiere in den Holzhaufen einnisten und qualvoll verbrennen, werden die Feuer, die zu oOstern auf vielen Feldern zu sehen sind, mehrfach umgeschichtet.