Moderna

Der Corona-Impfstoff des Pharmaunternehmens Moderna gehört wie das Biontech-Präparat zu den mRNA-Impfstoffen. Seit Januar 2021 ist das Vakzin in der EU zugelassen und wird in Deutschland im Kampf gegen die Corona-Pandemie eingesetzt.

Der Moderna-Impfstoff weist, ebenso wie das Biontech-Vakzin, eine sehr hohe Wirksamkeit von etwa 95 Prozent auf. Das Präparat wird in insgesamt zwei Dosen in einem Abstand von sechs Wochen verabreicht. Ein gewisser Schutz besteht bereits nach der ersten Dosis, der volle Impfschutz tritt aber erst rund zwei Wochen nach der zweiten Dosis ein. Bei Personen, die bereits eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, reicht auch eine Dosis.

Moderna-Impfstoff: Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Auch bei den Nebenwirkungen unterscheiden sich die Impfstoffe von Moderna und Biontech nur gering - bei Biontech fallen sie in den meisten Fällen etwas leichter aus. Zu den Impfreaktionen gehören unter anderem Schmerzen an der Einstichstelle, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost. Bei den mRNA-Impfstoffen sind die Nebenwirkungen nach der zweiten Dosis oft stärker.

Das liegt daran, dass nach der ersten Impfung nur die körpereigene Immunabwehr aktiviert wird. Nach der zweiten Impfung reagiert auch das adaptive Immunsystem, also die durch die Erstimpfung neu erworbene Abwehr.

Wirkt der Moderna-Impfstoff auch gegen Corona-Varianten?

Der mRNA-Impfstoff von Moderna weist eine gute Wirksamkeit gegenüber diversen Corona-Varianten auf. Laut einer US-Studie schützen die Vakzine von Moderna und Biontech offenbar vor der Delta-Variante, die zuerst in Indien festgestellt worden war.

Auch gegen die Alpha-Mutante, die in Großbritannien entdeckt worden war, zeigt der Moderna-Impfstoff eine gute Wirksamkeit. Möglicherweise kann der Schutz gegen Varianten durch eine dritte Impfung, einen "Booster", verstärkt werden.

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