Hartz 4: Aktuelle News und Hintergründe

Was ist Hartz IV?

Als Hartz IV bezeichnet man umgangssprachlich das Arbeitslosengeld II. Es stellt die staatliche Grundsicherung für erwerbsfähige Arbeitssuchende in Deutschland dar. Nach dem Job-Verlust erhalten die meisten Menschen in der Bundesrepublik zunächst Arbeitslosengeld I. Dessen Höhe hängt vom zuvor erzielten Einkommen ab. Es wird aber nur für eine bestimmte Zeit bezahlt. Danach erhalten Arbeitssuchende Hartz IV.

Doch auch Menschen, die einen Job haben, können Hartz IV beantragen – wenn ihr Einkommen nicht für ihren Lebensunterhalt ausreicht. Finanziert wird Hartz IV aus Steuern, die Auszahlung übernimmt das Jobcenter.

Wie hoch ist der Hartz-IV-Satz?

Wie hoch der Hartz-IV-Satz ist, hängt von den Lebensumständen der betroffenen Person ab. So erhalten etwa junge Menschen weniger Geld als ältere. Wie sich der Hartz-IV-Satz zusammensetzt, lesen Sie hier.

Alleinstehende erhalten aktuell 446 Euro pro Monat – 2022 soll der Regelsatz leicht ansteigen. Zusätzlich übernimmt das Amt unter anderem Heizkosten und die Ausgaben für die Miete. Allerdings wird vorgegeben, wie groß die Wohnung eines Empfängers oder einer Empfängerin maximal sein darf.

Was darf man bei Hartz IV dazuverdienen?

Für Hartz-IV-Empfänger gibt es einen Freibetrag von 100 Euro. So viel dürfen sie pro Monat zusätzlich verdienen, ohne dass ihnen Leistungen gekürzt werden. Übersteigt das eigene Einkommen diese Summe, gibt es Abzüge bei den Hartz-IV-Bezügen. Diese können unterschiedlich hoch ausfallen.

Woher hat Hartz IV seinen Namen?

Das Arbeitslosengeld II verdankt seinen Spitznamen dem früheren Manager Peter Hartz. Er war maßgeblich für die Entwicklung der Hartz-Reformen und damit die Einführung von Hartz IV verantwortlich.

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