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Tourismus in NRW: Diese neuen Corona-Regeln gelten in Hotels

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Symbolbild: Der Tourismus in NRW wurde seit Ausbruch der Corona-Pandemie stark beeinflusst. Nun wurden neue Einschränkungen für private Hotelgäste angekündigt.

Symbolbild: Der Tourismus in NRW wurde seit Ausbruch der Corona-Pandemie stark beeinflusst. Nun wurden neue Einschränkungen für private Hotelgäste angekündigt.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Essen/Düsseldorf.  Die Corona-Pandemie hat touristische und geschäftliche Reisen stark eingeschränkt. 2G oder 3G: Das sind die Regeln für Übernachtungen in NRW.

  • Tourismus in NRW: Diese Regeln gelten für Reisende
  • Geschäftsreisen in NRW weiterhin mit 3G möglich
  • Das sagt der Hotelverband Dehoga zu den Änderungen

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich die Bedingungen für Reisen in NRW mehrfach geändert. Ab Mittwoch gelten in Nordrhein-Westfalen laut der aktuellen Coronaschutzverordnung der Landesregierung neue Regeln.

Grundsätzlich wird der Betrieb von Hotels und Herbergen auch weiterhin aufrecht erhalten, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstag auf einer Pressekonferenz verkündete. Dennoch gibt es einige Einschränkungen.

Tourismus in NRW: Diese Regeln gelten für Reisende

Wer aus privaten Gründen eine Reise in ein nordrhein-westfälisches Hotel buchen möchte, kann das auch weiterhin tun. Dafür erforderlich ist aber in jedem Fall ein Nachweis über eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus oder eine Genesung.

Denn für touristische Reisen gilt von Mittwoch an die 2G-Regel. Das bedeutet ein negativer Corona-Test reicht nun nicht mehr aus, um Zutritt zu einem Hotel in NRW zu bekommen. Das gilt ebenfalls für touristische Busreisen.

Geschäftsreisen in NRW weiterhin mit 3G möglich

Für nicht-touristische Reisen gilt in Nordrhein-Westfalen weiter die 3G-Regel. Das bedeutet, dass Geschäftsreisende auch mit einem negativen Corona-Test in einem Hotel übernachten dürfen.

Diesen müssen die geschäftlich Reisenden ohne Impfung bei der Anreise an der Rezeption vorzeigen. Jeweils nach vier Tagen Aufenthalt muss dann ein neuer Test vorgelegt werden.

Reisen in NRW: Das sagt der Hotelverband Dehoga

Der Hotelverband Dehoga begrüßt die neuen Corona-Regeln für Übernachtungen in NRW, wie ein Sprecher des Verbands gegenüber dieser Redaktion erklärte: "Das gibt unseren Betrieben die Möglichkeit, weiter Gäste zu empfangen und Umsätze zu erzielen."

Verständnis zeigt der Verband auch dafür, dass zwischen privaten (3G) und geschäftlichen (2G) Gästen unterschieden wird. Ohnehin seien die meisten Übernachtungen im Ruhrgebiet und an der gesamten Rheinschiene zu Geschäftszwecken. "Wenn das wegfallen würde, blieben unseren Betrieben 80 bis 85 Prozent ihres Umsatzes aus", so der Dehoga-Sprecher.

Dehoga: Erfahrungswerte helfen bei 2G- und 3G-Kontrollen

Ob die Unternehmen ihre Mitarbeiter aufgrund der hohen Fallzahlen noch auf Geschäftsreisen in NRW schicken, werde sich zeigen müssen. Dennoch sei der Verband froh darüber, dass Beherbergungen nicht grundsätzlich verboten wurden.

Der zusätzliche Arbeitsaufwand, der durch die neuen Corona-Regeln in NRW auf Hotels zukommt, sei außerdem überschaubar. Denn die Hotelmitarbeiter hätten "genug Erfahrungswerte aus dem letzten Jahr". Da wurde ebenfalls schon zwischen geschäftlichen und privaten Reisenden differenziert.

Zu kontrollieren, aus welchen Motiven ein Gast anreist, erübrige sich in den meisten Fällen schon mit der Rechnung. Die ist nämlich bei den meisten Geschäftsreisen direkt an die Firma adressiert. Im Zweifelsfall müssen Hotelgäste eine Erklärung abgeben, so der Dehoga-Sprecher.

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