Skiurlaub in Österreich

NRW-Wintersportler: Was gilt bei Einreise nach Österreich?

| Lesedauer: 5 Minuten
An der Talstation der Silvretta-Bahn wird auf 2G Bedingungen hingewiesen. Am 03.12. eröffnet Ischgl, während des Lockdowns in Österreich, die Skisaison unter 2G-Bedingungen.

An der Talstation der Silvretta-Bahn wird auf 2G Bedingungen hingewiesen. Am 03.12. eröffnet Ischgl, während des Lockdowns in Österreich, die Skisaison unter 2G-Bedingungen.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Essen.  Die Einreise in Österreich ist noch mit Hürden verbunden. Österreich ist als Hochrisikogebiet eingestuft. Worauf Urlauber aus NRW achten müssen.

  • Skisaison in Österreich auch für Wintersportler aus NRW eröffnet.
  • Skiurlauber aus NRW müssen aber vor allem bei der Einreise nach Österreich strenge Regeln beachten.
  • Für Urlauber aus Deutschland gilt 2G+ - die Booster-Impfung kann den Test ersetzen.
  • In Hotels und Gastronomie gilt die 2G-Regelung und eine FFP2-Maskenpflicht.
  • Die Gastronomie muss außerdem um 22 Uhr schließen.
  • Wir haben die wichtigsten Regeln für einen Skirulaub in Österreich gesammelt.

Die Skisaison 2022 in Österreich läuft. Auch wenn die Zahl der Mitglieder aus NRW im Westdeutschen Skiverband seit 15 Jahren rückläufig ist (über 53.000), sind noch mehr als 40.000 Menschen im Skiverband organisiert. Und nicht nur die Skigebiete vor der Haustür (Skisaison 2021 Winterberg: Was Urlauber jetzt wissen müssen) sondern auch die in den Alpen laufen.

Skisaison in Ischgl hatte sich verzögert

Während die Wintersaison in Österreich im vergangenen Jahr größtenteils abgesagt wurde - nach Auflagen der Regierung durften Hotels und Innengastronomie nicht öffnen - hoffen die Skigebiete nun wieder auf eine Vielzahl an Touristen, darunter auch viele aus Nordrhein-Westfalen.

Der Wintersport-Ort Ischgl hat seine Skipisten wieder geöffnet. Für die Gastronomie, Hotellerie, den Einzelhandel und auch Seilbahnen gilt zudem die 2G-Regelung und eine FFP2-Maskenpflicht. Die Gastronomie muss außerdem zur Sperrstunde um 22 Uhr schließen.

Urlaub mit 2G und FFP2-Maskenpflicht

Zu den Bedingungen für Skitouristen schreibt der Tourismusverband auf seiner Seite: "Ihr Ticket ermöglicht nur dann Zutritt ins Skigebiet, wenn ein entsprechender 2G-Status nachgewiesen wird. In Österreich ist zudem eine FFP2-Maske in den Kabinenbahnen sowie in Sesselbahnen mit Abdeckhaube verpflichtend vorgeschrieben. Die Maskenpflicht gilt auch in überdachten Anstehbereichen."

Mit Blick auf die sich immer weiter ausbreitende Omikron-Variante hat Österreich verschärfte Einreiseregeln: So reicht eine doppelte Impfung nicht mehr aus. Menschen ohne den Nachweis einer Booster-Impfung benötigen einen negativen PCR-Test. Dieser darf maximal 72 Stunden alt sein. Ansonsten gilt die Quarantäne-Regel.

Skifahren in Österreich: 2G und strenge Corona-Regeln

In Liften und Seilbahnen gilt die 2G-Regel. Seilbahnbetreibende dürfen also nur gegen Covid-19 Geimpfte oder davon Genesene befördern. Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sind davon ausgenommen.

Ungeimpfte Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren können den 2G-Nachweis auch über den sogenannten Holiday-Ninja-Pass erbringen. Dieser beinhaltet aufeinanderfolgende Testungen. Einzelheiten dazu und Downloadmöglichkeiten findet man beim Österreichischen Tourismusministerium*.

Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht ab 15 Jahren in Gondeln, Sesselliften mit Haube und den Zugangsbereichen zu den Liften. Für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren reicht ein Mund-Nasen-Schutz. Überall dort, wo der empfohlene Mindestabstand von zwei Metern zu haushaltsfremden Personen nicht eingehalten werden kann, gilt auch im Freien eine Maskenpflicht.

Für Ungeimpfte gelten in Österreich ganztägige Ausgangsbeschränkungen. Hotels und Restaurants dürfen nach der 2G-Regel Gäste empfangen. Après-Ski-Lokale bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Folgende Regeln gelten bei der Einreise nach Österreich

Für Personen aus Deutschland ist eine Einreise nach Österreich weiterhin möglich. "Grundsätzlich gilt für die Einreise nach Österreich 2-G+", erklärt das Sozialministerium. Diese Regeln gelten:

  • Geimpft: Doppelt geimpfte Personen müssen neben dem Impfausweis einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen. Personen mit einer Booster-Impfung sind von dieser Pflicht befreit. Liegt das Testergebnis bei Einreise noch nicht vor, muss sich die Person in Quarantäne begeben.
  • Genesen: Der Genesenen-Nachweis gilt 180 Tage nach einer überstandenen Infektion mit Corona. Ein Antikörper-Nachweis ist 90 Tage lang gültig.
  • Schwangere und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, sind von diesen Regelungen ausgenommen. Der Grund für die Ausnahme muss durch ein Attest nachgewiesen werden. Sonderregeln gibt es außerdem für Kinder und Jugendliche. Für Pendlerinnen und Pendler bleibe es bei der gewohnten 3G-Regel. Die Durchreise durch Österreich ist von den Regelungen nicht betroffen.
  • Weitere Infos zu den EInreise-Regelungen finden sie hier.

Das gilt aktuell bei der Wiedereinreise nach NRW

Bei einer Einreise aus Österreich nach Deutschland und NRW sind die Personen verpflichtet, eine vollständige Impfung oder die Genesung oder einen aktuellen negativen COVID-19-Test vorzuweisen. Österreich gilt als Hochrisiko-Gebiet, auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist in Kraft getreten. Das bedeutet, dass alle Reisenden vor der Rückkehr die Digitale Einreiseanmeldung* ausfüllen müssen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nach der Rückkehr in Deutschland für 10 Tage in Quarantäne. Alle Regeln für die Rückkehr aus Hochrisiko-Gebieten. Von der Einstufung ausgenommen sind die Gemeinden Mittelberg/Kleinwalsertal und Jungholz sowie das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben.

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