Kontakt-Nachverfolgung

Karstadt-Kaufhof-Mitarbeiter fahnden nach Corona-Kontakten

Merkel ruft Bundesbürger angesichts hoher Corona-Zahlen zum Zuhausebleiben auf

In einem eindringlichen Appell hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bundesbürger zur Einschränkung ihrer Kontakte und zum Verzicht auf Reisen aufgerufen. "Treffen Sie sich mit deutlich weniger Menschen, ob außerhalb oder zu Hause", sagte Merkel angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen.

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Düsseldorf.  In Düsseldorf sollen Mitarbeiter der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof befristet im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt werden.

Die Stadt Düsseldorf will Mitarbeiter der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof zeitlich befristet im Kampf gegen das Coronavirus einsetzen. Die Stadt will das Gesundheitsamt angesichts der steigenden Infektionszahlen noch in dieser Woche um 20 zusätzliche Stellen stärken und in den kommenden Wochen weiter ausbauen, wie ein Sprecher mitteilte.

Am Wochenende hatten Hunderte Mitarbeiter der Warenhauskette in Nordrhein-Westfalen gegen die Schließung ihrer Filialen protestiert. Bis zum Ende des Monats sollen bundesweit rund 35 Galeria-Kaufhof- und Karstadt-Filialen schließen. Die meisten Filialen schlossen bereits am Samstag.

Mitarbeiter sollen Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ausfindig machen

Im Dienst der Stadt sollen die Mitarbeiter künftig die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ausfindig machen, warnen und sie auffordern, sich in Quarantäne zu begeben. Damit sollen die Infektionsketten eingedämmt und möglichst durchbrochen werden.

Wie viele Karstadt-Kaufhof-Mitarbeiter auf diese Weise weiter beschäftigt werden können, wurde nicht mitgeteilt. Das Land NRW hatte in der vergangenen Woche finanzielle Mittel für auf sechs Monate befristete Einstellungen für die Kontaktpersonen-Nachverfolgung zugesagt. Darüber hinaus können zusätzliche Kräfte bei der Bundeswehr angefordert werden. (dpa)

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