NRW-Newsblog

Coronavirus in NRW: Die Meldungen vom Samstag (21. März)

Corona: So sieht das Leben in den NRW-Städten aus

Das öffentliche Leben soll größtenteils zum Erliegen kommen. Ein Blick am Samstagvormittag zeigt ein gemischtes Bild.

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Düsseldorf.  Erste Städte haben Ansammlungsverbote verhängt. NRW zählt 6740 Corona-Fälle. Die Innenstädte sind leer. Die Meldungen des Samstags im Überblick.

  • Die Städte Bochum und Gelsenkirchen haben am Freitagabend straffe Regeln für Versammlungen verhängt. Zuvor gab es solche Regelungen bereits in Leverkusen und Wuppertal. So gehen die einzelnen Bundesländer vor.
  • 6740 Corona-Fälle sind in NRW inzwischen gemeldet (Stand 21. März, 12 Uhr), davon 916 im Kreis Heinsberg. Die Zahl der gesundeten Corona-Fälle wird zurzeit nicht flächendeckend für NRW erfasst.
  • 23 Menschen sind in NRW aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben.
  • Zum Start ins Wochenende halten sich offenbar viele Menschen an den Aufruf, zuhause zu bleiben. Die Innenstädte sind kaum besucht. Vor Supermärkten und Drogerien warten die Menschen in Schlangen.
  • Die NRW-Landesregierung stoppt nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote und verbietet alle öffentlichen Veranstaltungen - auch Demos.
  • Seit Mittwoch ist der Einzelhandel in NRW grundsätzlich geschlossen. Ausgenommen sind unter anderem Supermärkte, Apotheken, Banken und Wochenmärkte. Auch Spiel- und Bolzplätze sind gesperrt sowie Cafés und Restaurants geschlossen.
  • Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sind alle Schulen und Kitas in NRW bis zum Ende der Osterferien (19. April) geschlossen. Zudem verschiebt sich der Semesterstart an den Universitäten auf den 20. April. >> Das müssen Eltern jetzt wissen.
  • Die bundesweite und internationale Entwicklung begleiten wir in diesem Newsblog.
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+++++ Alle Meldungen aus NRW im News-Ticker +++++

22 Uhr: Wir beenden die aktuelle Berichterstattung für heute. Am Sonntagmorgen werden wir sie weiter über die neusten Entwicklungen informieren. Bleiben Sie gesund!

20:55 Uhr: In Niederkrüchten (Kreis Viersen) haben sich mehrere Bewohner eines Seniorenheims mit dem Coronavirus infiziert. Am Donnerstagabend gab es dort das erste Todesopfer im Kreis Viersen. Bis zum Samstagabend wurde bei insgesamt neun Bewohnern und fünf Mitarbeitern das Virus festgestellt. Zwei der Bewohner liegen in stationärer Versorgung im Krankenhaus, die weiteren werden in Quarantäne in der Einrichtung betreut. Die fünf Mitarbeiter sowie weiteres Personal befinden sich in häuslicher Isolation. Die Testverfahren in der Einrichtung laufen weiter. Das teilte der Kreis Viersen auf seiner Facebookseite mit.

20:18 Uhr: Auch die Stadt Sundern hat die Ausgangsregeln weiter verschärft und weitere Ladenschließungen beschlossen. Demnach sind Zusammenkünfte von drei oder mehr Personen unter freiem Himmel untersagt, es sei denn, es handelt sich um Familien oder häusliche Wohngemeinschaften. Im Falle der Einzelhandelsschließung müssen nach Bekanntgabe der Verfügung jetzt auch diejenigen Geschäfte schließen, die ein Mischsortiment an Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Non-Food-Artikeln wie Dekorationsartikel oder Kleidung anbieten. Es sei denn, der Schwerpunkt ihres Angebots liegt auf Lebensmitteln und/oder Drogerieartikeln.

19:21 Uhr: In Dortmund sind am Samstag 13 positive Testergebnisse dazu gekommen. Insgesamt liegen damit jetzt 153 positive Ergebnisse in Dortmund vor. Die Stadt weist darauf hin, dass nur Abstriche bei erkrankten Personen durchgeführt werden, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist. Die Untersuchungsmaterialien sind nur beschränkt verfügbar, weshalb die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht durchgeführt wird.

Nach aktuellen Erkenntnissen war die Situation nach Einschätzungen des Ordnungsamts im gesamten Stadtgebiet sehr ruhig und unauffällig. Fast alle Menschen hielten sich an das geltende Ansammlungsverbot.

19:01 Uhr: Die Evangelische Gemeinde Obermeiderich in Duisburg betet zusammen, ohne gemeinsam in der Kirche zu sein. Jeden Tag um 19 Uhr sprechen alle Gemeindemitglieder dasselbe Gebet - zu Hause. Um welches Gebet es sich handelt, erfahren die Gemeindeglieder auf der Homepage der Gemeinde.

17:55 Uhr: Auch die Samstags-Sitzung des Corona-Krisenstabs in Oberhausen machte deutlich: Das Gremium bereitet sich auf eine weiter steigende Zahl von Patientinnen und Patienten vor, die sich mit dem neuartigen Corona-Virus infizieren. Die Gesundheitsversorgung in Oberhausen stehe vor einer großen Herausforderung, heißt es.

Damit es in der regulären Versorgung der Patientinnen und Patienten zu keinen Engpässen komme und alle Ressourcen bei der Bekämpfung des Corona-Virus zur Verfügung zu stehen, bittet Oberbürgermeister Daniel Schranz um Hilfe und Unterstützung von medizinisch und pflegerisch vorgebildeten Oberhausenerinnen und Oberhausenern.

17:35 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bochumer ist am Samstag (21. März) auf 120 bestätigte Fälle angestiegen. Am Freitag lag die Zahl der erkrankten Menschen in unserer Stadt noch bei 99 Fälle.

17:17 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt aktuell bei 61 (Stand: Samstag, 21. März, 15 Uhr). Die Betroffenen wohnen in Breckerfeld (1) Ennepetal (2), Gevelsberg (8), Hattingen (9), Herdecke (10), Schwelm (1), Sprockhövel (8), Wetter (6) und Witten (16). Ein Mann aus Ennepetal war am Donnerstag infolge einer Infektion mit dem Virus verstorben.

16:49 Uhr: Unser Reporter war heute alleine mit dem Rad zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein unterwegs. Sein Eindruck: Die Menschen halten sich an die Corona-Regeln. Bei Sonnenschein und kühlem Wind sind zwar einige Spaziergänger und Radfahrer unterwegs, aber in der Regel alleine, zu zweit oder in der engsten Familie. Das gilt für die beliebte Strecke am Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen genauso, wie für den Hiesfelder Wald zwischen Bottrop und Dinslaken, das Rheinufer in Voerde-Götterswickershamm oder die Radwege in Duisburg.

16:11: Uhr: Die Zahl der Züge zwischen Deutschland und den Niederlanden ist drastisch reduziert worden. Von Montag an würden keine Intercity-Züge mehr zwischen Amsterdam über Nordrhein-Westfalen nach Berlin fahren, teilte die niederländische Bahn am Samstag mit. Auch auf anderen internationalen Strecken gibt es weniger Verbindungen. Auf der Strecke von Amsterdam nach Frankfurt am Main über Köln und Oberhausen sollen täglich nur noch vier ICE fahren.

15:45 Uhr: Wuhan, das Ex-Corona-Epizentrum in China, schickt 10.000 Mundschutzmasken als Geschenk nach Brilon. Ein Parteisekretär versendet das Geschenk nach Brilon, da sie in China nicht mehr benötigt würden. Die Firma Hoppecke aus Brilon unterhält bereits seit mehreren Jahren freundschaftliche Beziehungen nach China. Nach einer Sichtung und Prüfung will das Unternehmen entscheiden, wie und wo diese Masken hier zur Verfügung gestellt werden können.

15:18 Uhr: Zumindest ein bisschen in der Sonne bewegen: Im Schlosspark in Moers sind die Menschen einzeln, zu zweit oder erkennbar als Familie mit den Kindern unterwegs. Sie joggen, fahren Fahrrad oder gehen mit dem Hund spazieren. Ähnlich sieht es am See im Ortsteil Schwafheim aus: Fußgänger drehen hier ihre Runde, auf dem Basketball-Feld werfen Spieler Körbe – aber nur zu zweit. Ob am Niederrhein oder im Ruhrgebiet wie hier oben im Bild am Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen - überall sind deutlich weniger Menschen unterwegs als gewöhnlich.

15:08 Uhr: Massive Ausgangs- und Versammlungsbeschränkungen gelten seit heute in Bochum. Generell sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Stadt verboten. Die Behörden berichten von einer ruhigen Lage. Am Freitag war ein 55-jähriger Bochumer infolge des Coronavirus gestorben.

14:47 Uhr: Die Stadt Witten hatte am Freitag die Auflagen für die Einwohner noch einmal verschärft. Bis dahin hatten Besucher etwa vor dem Café Extrablatt zusammengesessen und Kaffee getrunken. Jegliche Außengastronomie ist nun verboten.

14:42 Uhr: Unbekannte haben zwei Mutmach-Banner an den Evangelischen Kliniken in der Altstadt von Gelsenkirchen aufgehängt. Sie drückten so "Respekt und Anerkennung" aus und betonen: "Gemeinsam schaffen wir das". Die "Nacht-und-Nebel-Aktion", um das "Krankenhauspersonal in der aktuellen
Belastungssituation zu unterstützen", findet Kliniksprecherin Corinna Lee prima: "Wir finden: Ein toller Support"!

13:40 Uhr: Die Innenstädte von Hagen und Dortmund sind am Samstag kaum besucht. Die Menschen halten sich offenbar an die Aufforderung, möglichst Abstand zu anderen zu wahren oder das Haus nicht zu verlassen. Wer einkaufen geht, reiht sich in einer Schlange vor den Geschäften ein, weil immer nur eine begrenzte Zahl an Menschen in die Läden darf. So sieht es heute in vielen Ruhrgebietsstädten aus, wie ein Streifzug unserer Fotografen durch die Region zeigt:

12:52 Uhr: Die Umsetzung des Erlasses der Landesregierung in Bezug auf die Gastronomie sorgt im Kreis Kleve für Probleme. Eine Imbissstuben-Betreiberin in Goch beklagt sich darüber, dass sie ihren Laden um 15 Uhr schließe und sich niemand an ihre Tische setzen dürfe, bei McDonald’s und anderen größeren Einrichtungen aber bis in die Nacht Betrieb sei.

12:41 Uhr: Im Hochsauerlandkreis und in Brilon waren auch am Samstagmorgen noch Regale in Drogerien und Supermärkten leer geräumt. Trotz Appellen von Politikern und Handelsverbänden, maßvoll einzukaufen, hat es wieder Hamsterkäufe gegeben.

12:34 Uhr: Die Gelsenkirchener Innenstadt ist am Samstag nahezu menschenleer. Augenscheinlich halten sich die Menschen zumindest rund um die Bahnhofstraße an die verschärften Anordnungen der Stadt, die seit Samstag Gruppenbildungen von mehr als zwei Menschen nur noch Familien gestattet, die unter einem Dach wohnen. Die wenigen Gelsenkirchener, die unterwegs sind, erhalten nur einzeln Einlass zum Bäcker oder etwa in die Lotterie, warten verständnisvoll hinter Plexiglas-Scheiben in der Apotheke, und wirken auch sonst gelassen. So nötig und unabdingbar die neuerliche Ausgeh-Verschärfung in Gelsenkirchen auch war und ist, so gespenstisch kommt die sonst so hochfrequentierte Einkaufsmeile nun daher. Auch in den Supermärkten, wie etwa bei Rewe an der Grothusstraße halten sich die Kunden an die Abstandsregeln in der Kassenschlange. Auch hier gilt allerdings zum Unverständnis aller Experten und Politiker: Toilettenpapier, Küchenrollen, Mehl und Milch sind vergriffen.

12:22 Uhr: Wichtig für Menschen, die den öffentlichen Nahverkehr am Niederrhein nutzen: Für alle Busse von NIAG und LOOK gilt ab kommenden Montag, 23. März, von montags bis samstags der Samstagsfahrplan. Der neue Fahrplan ist kurzfristig auf der Internetseite der NIAG und in der NIAG-App verfügbar. Die Maßnahme gilt mindestens bis zum Ende der Osterferien am 19. April.

12:05 Uhr: In Nordrhein-Westfalen gibt es den neuesten Zahlen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun 6740 bestätigte Corona-Infizierte. Das ist ein Anstieg um tausend Fälle innerhalb eines Tages. 23 Menschen sind im Land infolge des Coronavirus verstorben. Allein 916 bestätigte Fälle gibt es im Kreis Heinsberg.

11:34 Uhr: Hochzeit ohne Gäste: Das frisch vermählte Ehepaar Jessica und Philippe Sapendowski aus Oberhausen posiert beim Fototermin am Rhein-Herne-Kanal nach der Trauung im Schloss Oberhausen. Nur der engste Familienkreis darf dabei sein.

10:55 Uhr: Die Stadt Essen hat am Freitagnachmittag angekündigt, dass sie bei Verstößen gegen die Regeln härter durchgreifen will. „Wir sind“, so Oberbürgermeister Kufen, „nicht nur willens, sondern auch in der Lage, Recht und Ordnung durchzusetzen!“ Das klang wie: letzte Warnung. Am Baldeneysee haben Stadt und Polizei ihre Kontrollen verstärkt, weil sich Jugendliche zu Feiern verabredet hatten.

10:41 Uhr: Klatschen, Tröten, Jubeln: Um den Pflegekräften und Ärzten in der Lungenfachklinik in Schmallenberg (Sauerland) zu danken, haben die Menschen in der Grafschaft am Freitagabend eine bewegende Aktion gestartet: Um 21 Uhr standen sie an ihren geöffneten Fenstern oder auf Balkonen und applaudierten und jubelten für das medizinische Personal.

10.35 Uhr: Endzeitstimmung am Hauptbahnhof in Duisburg: Wo vor der Corona-Krise täglich Zehntausende unterwegs waren, ist es still geworden. Obwohl am Hauptbahnhof noch 17 Geschäfte geöffnet haben, sind kaum noch Menschen unterwegs. Für den Handel hat das erhebliche Folgen.

10.32 Uhr: Händler stehen in Hagen wie im Sauerland mit dem Rücken zur Wand. Die von Bund und Land angekündigten Rettungsschirme sehen die Unternehmer kritisch.

10:04 Uhr: Der Dortmunder Wochenmarkt findet statt, aber deutlich weniger Kunden nutzen das Angebot. Händler tragen Handschuhe, einige Kunden auch Mundschutz. Auf dem Alter Markt ist trotz herrlichen Sonnenscheins kaum ein Platz besetzt. Die wenigen Geschäfte, die in der Dortmunder Fußgängerzone geöffnet haben, regeln den Einlass zum Teil mit Security, damit die Kunden sich nicht unnötig drängen. Der Zwei-Meter-Abstand zum Vordermann wird in der Regel von den Kunden penibel eingehalten.

09:51 Uhr: Während Traditionscafés in Oberhausen aktuell nicht öffnen dürfen, geht anderswo in der Stadt der Gastro-Betrieb weiter. Schank- und Speisewirtschaften, so die offizielle Bezeichnung, in denen Mahlzeiten zubereitet und verzehrt werden, dürfen bis 15 Uhr komplett geöffnet bleiben. Das sorgt für Unmut bei den Cafébetreibern, die jetzt um ihre Existenz kämpfen.

09:06 Uhr: Der Versuch eines Supermarktes in Mülheim, das Geschäft zu bestimmten Zeiten für Risikogruppen zu öffnen, ist gescheitert. Vor allem Menschen mit chronischen Vorerkrankungen sowie ältere Menschen sollten durch die besonderen Öffnungszeiten geschützt werden. Doch einige Kunden reagierten auf diese Regelung sogar mit Drohungen.

08:51 Uhr: In Essen ist die Zahl der Erkankten bis zum Freitagabend auf 176 gestiegen. Derweil laden die Evangelische Kirche in Essen und das Bistum Essen die Christen ein, den Gottesdienst zuhause zu feiern. Predigten werden im Internet übertragen. Gläubige finden dort auch Lieder und Texte für das Gebet.

08:27 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen steigt und in vielen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen wird das Schutzmaterial wie Masken und Kittel langsam knapp. „Wir leben von der Hand im Mund“, sagt etwa der Geschäftsführer des St.-Antonius-Hospitals in Eschweiler, Elmar Wagenbach. „Es wird gegebenenfalls schlimm werden“, befürchtete auch der medizinische Geschäftsführer des Josef-Hospitals Bochum, Christoph Hanefeld. Die Nachschubprobleme aus Asien führten in ganz Europa zu Problemen, sagte der medizinische Chef des Klinikums.

Freitagabend: 20.07 Uhr Die Bundeswehr wird dem von der Ausbreitung des Coronavirus besonders betroffenen Kreis Heinsberg Notfallhilfe leisten. Zur Bewältigung der Lage dort stellen die Streitkräfte zwei Beatmungsgeräte und 8000 Kittel zu Verfügung, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus der Bundeswehr. Zudem werden 3000 Atemschutzmasken der Stufe FFP2 geschickt - wie sie während der Behandlung und Pflege von Covid-19-Patienten getragen werden sollen - sowie 15.000 Mund- und Nasenschutzmasken. Der Landkreis gehörte schon früh zu den Brennpunkten der Infektionswelle und hatte die Bundeswehr um Hilfe gebeten.

18.57 Uhr: Ein 55-jähriger Bochumer ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das teilte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch in einer Videobotschaft am Freitagabend mit. Im zweiten Teil des Videos, der laut Eiskirch, eine halbe Stunde vorher aufgezeichnet wurde, verkündet der OB zudem eine neue Regelung: Ab Samstag, 21. März, sind in Bochum Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen unter freiem Himmel untersagt.

18.44 Uhr: Die Stadt Gelsenkirchen hat ein Ansammlungsverbot unter freiem Himmel für Gruppen von mehr als zwei Personen ausgesprochen. Die Regelung gilt ab Samstag, 21. März. Oberbürgermeister Frank Baranowski dazu: „Ich habe es ja bereits am Dienstag angekündigt und nun stehen wir vor dem entscheidenden Wochenende, um das Risiko und die Bedrohung für uns alle noch beherrschen zu können."

18.07 Uhr: Die Schulen in NRW weiten ab dem kommenden Montag die Notbetreuung für Kinder aus, deren Eltern und Erziehungsberechtigte in der so genannten kritischen Infrastruktur arbeiten. Das hat das Landes-Schulministerium am Freitag mitgeteilt. Notbetreuung gibt es dann auch am Wochenende sowie in den Osterferien (außer Karfreitag bis Ostermontag). Darüber hinaus können Eltern, die in solchen Berufen arbeiten, die Notbetreuung künftig unabhängig von der beruflichen Situation des anderen Elternteils nutzen – sowohl am Vormittag als auch in der OGS am Nachmittag, sofern eine eigene Betreuung nicht gewährleistet werden kann.

Zur kritischen Infrastruktur gehören die Versorgung mit Energie, Wasser und Lebensmitteln, das Gesundheitswesen, Telekommunikation, Finanzwesen, Transport und Verkehr, staatliche Verwaltung, die Schulen selbst und Einrichtungen der Kinder- Jugend und Behindertenhilfe.

17.44 Uhr: Witten verschärft den Kurs wegen der Corona-Gefahr weiter. So will man Unbelehrbare abhalten, sich am Hohenstein oder Hammerteich zu treffen. Die beliebten Ausflugsziele werden gesperrt.

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