Landesinzidenz

NRW: Höchste Corona-Lockerungen in 38 Städten und Kreisen

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NRW: Seit dem 11. Juni gelten weitere Corona-Lockerungen

NRW: Seit dem 11. Juni gelten weitere Corona-Lockerungen

Seit dem 11. Juni gelten in NRW weitere Lockerungen, etwa für die Gastronomie oder den Sport. Zwei Voraussetzungen sind dafür nötig.

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Essen.  Die Corona-Lage in NRW entspannt sich örtlich weiter deutlich, auch im NRW-Durchschnitt. Vielerorts treten nun weitere Lockerungen in Kraft.

  • Seit Samstag (12. Juni) gelten in NRW neue Corona-Lockerungen: So ist in 38 Kreisen und Städten dann auch wieder der Besuch der Innengastronomie ohne negativen Test möglich.
  • Da mittlerweile auch die Landes-Inzidenz in NRW stabil unter dem Wert von 35 liegt, sind am Freitag vor Ort zusätzliche Corona-Lockerungen in Kraft getreten.

Die Ausgangssperre in NRW ist schon fast vergessen, es greifen in den Städten und Kreisen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes immer mehr Lockerungen. In drei Stufen – abhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz – regelt NRW die Corona-Lockerungen.

Seit Freitag greifen in NRW in insgesamt 31 Städten und Landkreisen weitere Lockerungen, unter anderem in der Gastronomie, für Sport, Kultur, Freizeit und Gesundheitswesen. Ab Samstag kommen sieben weitere Städte und Kreise hinzu, die Zahl der Kommunen in NRW mit den derzeit höchst möglichen Lockerungen erhöht sich auf 38.

Corona in NRW: Wo die Lockerungen ab sofort gelten

Die Lockerungen gelten damit ab sofort in der Städteregion Aachen, Borken, Bottrop, Coesfeld, Düren, Düsseldorf, im Ennepe-Ruhr-Kreis, in Essen, Euskirchen, Heinsberg, Herford, Herne, Höxter, Köln, Minden-Lübbecke, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, Münster, Oberhausen, Olpe, Recklinghausen, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-Kreis Neuss, den Rhein-Sieg-Kreis, Siegen-Wittgenstein, Soest, Solingen, Steinfurt, Viersen, Warendorf und Wesel.

Am Samstag sind noch Bielefeld, der Hochsauerlandkreis, Krefeld, Lippe, Remscheid, der Rhein-Erft-Kreis und Unna hinzukommen.

NRW-Gesundheitsminister Laumann mahnt: "AH-A-Regeln weiter beachten"

Die nun vielerorts in Kraft tretenden Lockerungen seien "wichtige und deutliche Schritte in Richtung einer lang vermissten Normalität", erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in einer Mitteilung. Doch der Minister mahnt, die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei!

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„Wir sind auf dem richtigen Weg. Daher dürfen wir jetzt nicht voreilig falsch abbiegen", sagte Laumann. Die Bürger müssten "weiterhin vorsichtig sein" und die inzwischen längst eingeübten Abstands- und Hygiene-Regeln ("AH-A + L") beibehalten. "Auch Schnelltests müssen weiterhin verwendet werden. Sie sind auf absehbare Zeit ein wichtiger Baustein, um die Öffnungsschritte ein Stück weit abzusichern und uns gegenseitig vor Infektionen zu schützen“, sagte Laumann.

7-Tages-Inzidenz: Auch der NRW-Wert ist "stabil"

Für einige Lockerungen der Stufe 1 müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Einmal muss die Sieben-Tage-Inzidenz des jeweiligen Kreises oder der jeweiligen Stadt stabil – also fünf Werktage in Folge – unter 35 liegen. Zudem muss auch die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW stabil unter dem Wert von 35 liegen.

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Am Samstag lag die Inzidenz in NRW bei 19,8 und damit erstmals seit Ende September wieder unter dem Schwellenwert von 20.

Corona-Lockerungen: Diese Regeln gelten in Stufe 1, wenn auch die Landes-Inzidenz unter 35 liegt

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