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Corona in NRW: Jetzt fast 16.000 Infizierte und 168 Tote

Corona-Krise: Freiwillige können als Erntehelfer arbeiten

Das verhängte Einreiseverbot für Erntehelfer trifft die Landwirtschaft in NRW hart. Wer möchte, kann die Landwirte mit Arbeit unterstützen.

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Düsseldorf.  Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten in NRW ist auf fast 16.000 gestiegen. 168 Todesfälle gibt es inzwischen im Land. Unser Newsblog:

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  • 15.999 Corona-Fälle sind in NRW inzwischen gemeldet (Stand 1. April, 10 Uhr). 168 Menschen sind in NRW nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben.
  • Die Landesregierung plant ein Notstandsgesetz und sieht vor dem Hintergrund der Pandemie "dringenden Anpassungsbedarf" in der Gesetzgebung.
  • SPD erwägt Krisen-Abgabe für Reiche. Der Newsblog zum nationalen und internationalen Geschehen.
  • Hier finden Sie unsere Newsblogs aus den Städten.

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+++++ Alle Meldungen aus NRW im News-Ticker +++++

10.18 Uhr: 15.999 Menschen sind nach Angaben des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen aktuell mit dem Coronavirus infiziert, mindestens 168 Menschen starben.

10.01 Uhr: Das Sommersemester an der Ruhr-Universität Bochum wird digital. Es starte am 20. April 2020 und es werde keine Präsenzveranstaltungen geben, teilt die Uni auf ihrer Internetseite und auf Facebook mit. Die Studenten sollen Zuhause lernen.

9.54 Uhr: Fünf HSK-Kliniken schließen sich zum Corona-Zentrum Hochsauerland Süd/Ost zusammen, um effektiver gegen Corona und Covid-19 zu kämpfen. Um diese Häuser geht es und das ist ihr Plan.

9.43 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach „Welt“-Informationen einen „Expertenrat Corona“ gegründet, der ihn im weiteren Umgang mit der Krise beraten soll. Wie die Zeitung am Mittwoch berichtete, zählen zu dem zwölfköpfigen Gremium dem Vernehmen nach unter anderem der frühere Verfassungsrichter Udo di Fabio, der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, und die Vorsitzende des Europäischen Ethikrats, Christiane Woopen. „Wir müssen heute damit beginnen, anhand transparenter Verfahren Kriterien und Maßstäbe für die Öffnung des sozialen und öffentlichen Lebens zu entwickeln“, heißt es dem Bericht zufolge in einer Einladung Laschets an die Mitglieder. Das Gremium soll demnach in dieser Woche erstmals per Videokonferenz tagen.

9.02 Uhr: In Mülheim gibt es momentan mehr Geheilte als Infizierte: 39 Menschen sind Corona-positiv, 40 Personen wieder vom Virus genesen. Die Stadt bittet: Weiter an das Kontaktverbot halten!

8.41 Uhr: Ein 36-Jähriger aus Dinslaken hat Asthma, hustet und ist erkältet - bekommt aber weder einen Krankenschein noch eine Überweisung zum Coronatest. Er verzweifelt am System.

8.34 Uhr: Die Stadt Bochum erlässt allen Angestellten in Kliniken und Pflegeeinrichtungen zunächst bis zum 1. Mai die Parkgebühren. Zusammen mit der Hochschule für Gesundheit will sie zudem einen Pool von freiwilligen Helfern für den medizinischen Bereich schaffen.

Ein Drittel der Fußballfans ist für Saisonabbruch

8.23 Uhr: Die Fußball-Bundesliga pausiert wegen der Corona-Pandemie noch bis 30. April. Ein Drittel der Fußballfans jedoch ist einer Umfrage zufolge für einen sofortigen Saisonabbruch in der Bundesliga.

8.04 Uhr: Die Stadtverwaltung Menden verteidigt eine mittlerweile fertig eingerichtete Quarantäne-Halle in der Sporthalle einer ehemaligen Realschule. Die in einer Boulevardzeitung als „Corona-Knast“ bezeichnete Maßnahme wird ausdrücklich als Vorsorge bezeichnet. Während die Parteien in Menden streiten, wollen andere Städte nachziehen.

7.50 Uhr: Die Bezirksregierungen in NRW haben bereits den Großteil der Anträge auf Soforthilfen in der Corona-Krise bewilligt. Bis Dienstagnachmittag seien rund 285.000 Anträge eingegangen und mehr als 256.000 bereits bewilligt, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Die Auszahlung soll ab Ende der Woche erfolgen.

7.31 Uhr: Kinder betreuen, Geld verdienen - Alleinerziehende leiden besonders unter der Corona-Krise. „Alleinerziehende können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemandem teilen. Sie brauchen jetzt eine zentrale Anlaufstelle für ihre Fragen und Sorgen“, forderte Nicola Stroop vom Verband Alleinerziehender Mütter und Väter NRW. Deshalb hat der Verband die Rufnummer 0201/82774799 für überforderte Alleinerziehende eingerichtet. Die psycho-soziale Beratungsstelle wird laut Mitteilung vom Familienministerium Nordrhein-Westfalen unterstützt.

7.07 Uhr: Ein Duisburger verkauft Atemschutzmasken für je 175 Euro. Was hinter dem Preis steckt und warum es kein unverschämter Wucher ist.

6.59 Uhr: Schalke 04 setzt während der Corona-Pause auf ein Cyber-Training. Hier erklärt der Leiter der Abteilung Fitness und Prävention die neuen Methoden.

6.32 Uhr: Auch wenn heute der 1. April ist: Das Bundesministerium für Gesundheit bittet auf Facebook eindringlich, auf Aprilscherze zu Thema Corona zu verzichten: "Corona ist kein Scherz"

6.01 Uhr: Noch reicht es, aber bald schon werden den Kliniken im Revier Atemschutzmasken, Kittel, Handschuhe und Desinfektionsmittel womöglich ausgehen. Der Kampf um Atemschutzmasken für Kliniken.

5.51 Uhr: Ebenfalls heute (14 Uhr) berät Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder über den Kampf gegen die Coronavirus-Krise. Dabei soll die aktuelle Entwicklung bei den Neuinfektionen in Deutschland bewertet werden. Es dürfte auch um eine Art Evaluation der bisherigen Anti-Corona- Maßnahmen gehen.

Landesregierung bringt Epidemie-Gesetz in Landtag ein

5.42 Uhr: Die Landesregierung bringt heute (10 Uhr) ein umstrittenes Vorhaben in den Landtag ein: ein Epidemie-Gesetz, das Grundrechte massiv einschränken würde. Die CDU/FDP-Koalition möchte verbindliche Durchgriffsrechte für den Fall einer schlimmen Ausbreitung der Corona-Epidemie in NRW. Gegen das geplante Epidemie-Gesetz hat die Opposition ebenso wie Rechtswissenschaftler, Ärzte- und Pflegeverbände massive - teils auch verfassungsrechtliche - Bedenken geäußert.

Ursprünglich wollte Laschet sein Epidemie-Gesetz bereits an diesem Mittwoch im Eilverfahren durch den Landtag bringen, scheiterte aber am Widerstand der drei Oppositionsfraktionen. Nach zähem Ringen haben sich dann allerdings alle Parteien einvernehmlich darauf geeinigt, das Gesetz zunächst nur in den Landtag einzubringen. Am 6. April sollen dann Sachverständige angehört und am 9. April eine Sonder-Plenarsitzung in den Osterferien einberufen werden. Er wolle auf jeden Fall „einen parteiübergreifenden Konsens in der Corona-Krise“, bekräftigte der Regierungschef.

22.10 Uhr: In der Bundesliga ruht der Ball noch mindestens bis zum 30. April, doch in Nordrhein-Westfalen darf die Fußballelite trotz der Coronavirus-Pandemie das Training auf dem Rasen aufnehmen. Dies bestätigte Dortmunds Ordnungsdezernent Norbert Dahmen.

21.10 Uhr: Weil Schutzmasken gegen das Corona-Virus kaum noch zu kriegen sind, setzen sich Freiwillige an die Nähmaschinen. Nur, was nutzen die Mundschutze?

20.35 Uhr: Langwierige Behandlungen, zahllose OPs, Überlebenskampf: Julius Wyrwa (16) aus Essen startete endlich ins Leben. Nun ist er Risikopatient – in Quarantäne. Lesen Sie seine bewegende Geschichte.

20.02 Uhr: Um in der Corona-Krise im Fall einer sich verschärfenden Situation in Kliniken und Pflegeeinrichtungen gewappnet zu sein, will die Stadt Bochum vorsorgen. Menschen, die im medizinischen Bereich helfen wollen, können sich auf einem eigens eingerichteten Internet-Portal registrieren lassen. Außerdem soll die Zahl der Corona-Tests ausgedehnt werden.

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