Corona-Überblick

Corona in NRW: 5013 neue Fälle – fast 100 Tote an einem Tag

Corona-Regeln in NRW: Das sind die Maßnahmen im Dezember

Verlängerter Teil-Lockdown, strengere Kontaktbeschränkungen, Lockerungen an Weihnachten: Diese Maßnahmen gelten im Dezember in NRW. Ein Überblick.

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Essen.   Erneut sind rund 5000 Corona-Neuinfektionen in NRW gezählt worden, 96 Infizierte starben. Hagen hat höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Der Überblick.

  • 5013 Corona-Neuinfektionen in NRW hat das Robert-Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages registriert (Stand: Freitag, 0 Uhr).
  • In Deutschland zählte das RKI 22.806 neue Corona-Infektionen an einem Tag. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie hat damit die Million überschritten.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz NRW ist erneut leicht gesunken und lag laut RKI am Donnerstag bei 149,99 (Vortag: 154,2).
  • 96 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sind in NRW gemeldet worden. Damit sind es nun 3306 Todesfälle allein in NRW.
  • Hagen liegt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 254,4 landesweit auf Platz 1 vor Hamm (245,1).

Corona in NRW: Rund 5000 Neuinfektionen

Die Corona-Fallzahlen in NRW sind Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge am Freitag (0 Uhr) um 5013 angestiegen und liegen nun bei insgesamt 250.884 (Vortag: 245.871).

In ganz Deutschland wurden 22.806 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind es damit mehr als eine Million Fälle: 1.006.394 (Stand Freitag 0 Uhr, Donnerstag: 983.588).

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Im Vergleich zur Vorwoche sind die Zahlen gesunken: Am Freitag vor einer Woche (20.11.) zählte das RKI 5726 Neuinfektionen in NRW – in ganz Deutschland waren es 23.648.

96 Menschen starben laut RKI innerhalb eines Tages in NRW mit oder an einer Covid-19-Erkrankung (Stand Freitag, 0 Uhr).

Corona: Hagen mit NRW-weit höchster Sieben-Tage-Inzidenz

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wird weiter in Hagen verzeichnet. Der Wert liegt hier (Stand: Freitag, 0 Uhr) laut RKI bei 254,4 (Vortag: 249,6). In Herne, zuletzt immer wieder Spitzenreiter bei der Inzidenz, liegt der Wert am Freitag (0 Uhr) mit 201,3 (Vortag: 206,5) inzwischen nur noch knapp über der 200er-Marke. Vor einer Woche, am Samstag, wurde in Herne noch eine Inzidenz von 303,0 verzeichnet.

Die meisten Neuinfektionen wurden in Köln gemeldet (260). Dahinter folgen Essen (254), der Kreis Recklinghausen (240) und Dortmund (210).

Die Angaben des RKI und aus den Städten bzw. Kreisen variieren mitunter. Unterschiedliche Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. An Sonn- und Montagen werden zudem meist weniger Neuinfektionen gemeldet, weil es durch das Wochenende in Behörden zu einem Meldeverzug kommen kann.

Corona in NRW: Neun Städte und Kreise mit Inzidenz über 200

Schon seit Wochen gelten alle 53 Städte und Kreise in NRW als Corona-Risikogebiet, weil dort die Risikostufe von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage überschritten ist.

Bei der ersten Welle im Frühjahr war dies nie der Fall: Während die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche im Frühjahr NRW-weit nie über 50 lag, stand sie am Freitag bei 149,99. Anfang November hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz mit 177,9 ihren vorläufigen Höchststand erreicht.

Das Land NRW verzeichnet mittlerweile fast flächendeckend eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100. In acht Großstädten und Landkreisen lagen die Inzidenzwerte am Freitag über 200: Hagen (254,4), Hamm (245,1), Kreis Lippe (233,4), Solingen (225,4), Duisburg (225,0), Bielefeld (221,4), Kreis Recklinghausen (201,9) und Herne (201,3).

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf geeinigt, dass in „Extrem-Hotspots“ mit Inzidenzwerten über 200 noch einmal "besondere Maßnahmen" greifen sollen – welche, das entscheiden die Länder. Unter anderem solle für Schüler ab der 8. Klasse auch „Hybridunterricht“ möglich sein, also eine Mischung aus Distanz- und Präsenzunterricht, erklärte NRW-Ministerpräsident Laschet.

Corona: Das ist die Lage in den NRW-Krankenhäusern

Auch in den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen ist die Lage sehr viel angespannter als noch im Frühjahr, wie auch aus einem Bericht des NRW-Gesundheitsministeriums an den Landtag hervorgeht. Demnach lag zum Beispiel die Zahl der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern zum Höhepunkt am 14. April bei 2101 Menschen – am Mittwoch lagen laut Statistik der Landesregierung NRW 4154 an Covid 19 erkrankte Menschen im Krankenhaus.

Auch auf den Intensivstationen hat die Zahl der Corona-Patienten das bisherige Rekordhoch aus dem April übertroffen. Nach Zahlen des "DIVI-Intensivregisters" werden aktuell 966 Patienten mit Covid-19 auf Intensivstationen in NRW behandelt (Stand Freitag, 5.19 Uhr; Vortag: 969). Mitte April waren es 657. Aktuell müssen 609 Corona-Patienten auf Intensivstationen in NRW beatmet werden (Vortag: 596).

Laut Gesundheitsministerium ist eine „deutliche Verengung“ der freien Kapazitäten festzustellen. Aufgrund lokaler Ausbrüche müssten sich auch immer wieder Krankenhäuser vorübergehend als nicht mehr aufnahmebereit abmelden. Aktuell sind rund 83 Prozent der Krankenhausbetten in Nordrhein-Westfalen belegt.

Corona: Lockdown bis Ende Dezember verlängert

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