Corona-Überblick

Corona in NRW: Mehr als 10.000 Tote seit Beginn der Pandemie

Corona in NRW: Hier müssen spezielle Masken getragen werden

Der Corona-Lockdown wurde bis zum 14. Februar verlängert und noch mal verschärft. Diese Regelungen sind neu in NRW. Ein Überblick.

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Essen.   189 neue Corona-Todesfälle meldet das RKI für NRW – insgesamt sind hier nun mehr als 10.000 Menschen gestorben. Die Lage im Land im Überblick.

  • Die Corona-Fallzahlen in NRW sind laut Robert-Koch-Institut um 1403 gestiegen (Stand Dienstag, 0 Uhr).
  • In ganz Deutschland wurden 6412 neue Fälle gemeldet.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in NRW nach Angaben des RKI bei 102,4 und ist damit erneut gesunken (Vortag: 104,1).

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  1. Wie viele Neuinfektionen hat das RKI in NRW gemeldet? Zum Thema ↓
  2. Wie war die Lage vor einer und vor vier Wochen? Zum Thema ↓
  3. Wo in NRW ist die Sieben-Tage-Inzidenz besonders hoch? Zum Thema ↓
  4. Wie ist die Situation in den Krankenhäusern? Zum Thema ↓
  5. Wie weit sind die Impfungen in NRW vorangeschritten? Zum Thema ↓


Corona in NRW: Mehr als 10.000 Tote seit Beginn der Pandemie

Die Corona-Fallzahlen in NRW sind Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge um 1403 angestiegen und liegen nun bei insgesamt 472.482 (Vortag: 471.079).

In ganz Deutschland wurden 6412 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind es damit 2.148.077 (Stand Dienstag 0 Uhr, Montag: 2.141.665).

Die Zahl der Todesfälle bleibt indes weiter hoch: Das RKI registrierte 189 weitere Todesfälle in NRW. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie in Nordrhein-Westfalen demnach 10.161 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: Dienstag, 0 Uhr.)


Coronazahlen letzte Woche und letzten Monat

Am vergangenen Dienstag lag die Zahl der bis 0 Uhr gemeldeten Neuinfektionen in NRW bei 1678 (bundesweit: 11.369).

Vor vier Wochen waren am Dienstag bis 0 Uhr in NRW 2521 neue Infektionen gemeldet worden (bundesweit: 12892).

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Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenzen für Städte und Kreise

Die Sieben-Tage-Inzidenz für NRW ist den aktuellen Daten zufolge wieder leicht gesunken und liegt nun bei 102,4 (Vortag: 104,1), wie das Robert Koch-Institut am Dienstag bekannt gab. Das bedeutet, dass sich in einer Woche rechnerisch etwa 102 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit ist die Inzidenz noch immer weit entfernt vom angestrebten Wert unter 50.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es weiterhin im Kreis Höxter mit einem Wert von 194,7 (Stand: Dienstag). Gestern lag der Wert bei 196,1 (-1,4).

In Hamm ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag um +14,4 gestiegen. Am stärksten zurückgegangen ist der Wert in Krefeld (-28,1).

Die meisten Neuinfektionen hat der Kreis Heinsberg gemeldet (78). Dahinter folgen Düsseldorf (71), Gelsenkirchen (67) und der Kreis Lippe (59).

Bonn hat dem RKI keine neuen Fälle gemeldet (Stand 0 Uhr).

Grundsätzlich: Die Angaben des RKI und aus den Städten bzw. Kreisen variieren oft . Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Die Zahl der Neuinfektionen laut RKI in einer Stadt umfasst also mitunter die Infektionen mehrerer Tage.


Covid-19-Patienten: 82 Prozent der Intensivbetten in NRW belegt

Erneut leicht zurück gegangen ist die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen in den NRW-Krankenhäusern: Laut DIVI-Intensivregister werden 827 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt, 471 davon müssen beatmet werden. In NRW gibt es demnach aktuell noch 872 freie Intensivbetten, das sind 17,6 Prozent der aktuell verfügbaren Bettenkapazität. (Stand: Dienstag, 6.28 Uhr)

Mehr Details finden Sie in unserem interaktiven Klinik-Monitor.


Impfzentren in NRW sollen am 8. Februar in Betrieb gehen

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher rund 341.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden; 72.000 von ihnen haben demnach auch bereits die zweite Schutzimpfung bekommen (Stand: 22. Februar). Wegen eines Lieferengpasses beim Biontech/Pfizer-Impfstoff finden in dieser Woche in NRW keine neuen Erstimpfungen statt. Zweitimpfungen sollen aber wie geplant durchgeführt werden.

Ab 8. Februar nehmen dann auch die Impfzentren in den Städten den Betrieb auf. Als erstes erhalten Menschen über 80 Jahren das Angebot, sich impfen zu lassen. Seit Montag können sie Termine vereinbaren. Der Start der Terminvergabe in NRW jedoch war holprig: Hotlines und Website waren für viele Betroffene nicht erreichbar.

Bis zum frühen Abend wurden an 122.000 Menschen Impftermine vergeben. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Düsseldorf mit. Insgesamt seien 244.300 Termine vergeben worden.

Lockdown verlängert bis zum 14. Februar

Bund und Länder haben die bestehenden Lockdown-Regeln bis mindestens 14. Februar verlängert, es bleibt bei den strengen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich. So sind private Treffen nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Hausstandes möglich, plus betreute Kinder. Lesen Sie hier, welche Regeln aktuell in NRW gelten.

Wegen der aggressiveren Mutationen des Corona-Virus haben sich Bund und Länder auch auf eine Änderungen bei der Maskenpflicht verständigt. So sind in Bussen und Bahnen sowie beim Einkauf ab Montag ein medizinischer Mund-Nase-Schutz Pflicht, FFP2-Masken sind ebenfalls möglich. Nicht mehr zugelassen im ÖPNV und Geschäften sind Alltagsmasken.

Die 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen werden bis Mitte Februar komplett zu Hause unterrichtet – bis zur Klasse sechs gibt es aber eine Notbetreuung. » Corona in NRW: Ab 11. Januar Distanzunterricht für alle Schüler

In den Kindertagesstätten in NRW gibt es nur noch einen eingeschränkten Pandemie-Betrieb – die Kitas bleiben aber grundsätzlich geöffnet. Finanz- und Familienministerium in NRW haben angekündigt, den betroffenen Familien die Kita-Beiträge im Januar zu erstatten. » Kitas in NRW bleiben offen – Kinder sollen aber nicht kommen

Seit dem 16. Dezember ist das öffentliche Leben in Deutschland heruntergefahren.

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