Corona-Lage

Corona in NRW: Inzidenz bei 543,7 – 50 Prozent geboostert

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Virologe: „Sind auf dem Weg von der Pandemie in die Endemie“

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Omikron breitet sich rasant aus und könnte uns gleichzeitig aus der Pandemie führen. Virologe Dittmer erklärt im Interview, was dafür spricht.

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NRW.   Die Hälfte der Menschen in NRW ist geboostert. Im Vergleich zum Vortag kamen in NRW 18.411 Corona-Neuinfektionen dazu. Der Corona-Überblick.


Corona in NRW: 18.411 neue Fälle gemeldet

Die Zahl der Corona-Fälle in NRW ist laut Robert-Koch-Institut um 18.411 gestiegen und liegt nun bei insgesamt 1.577.296 (Stand: Dienstag).

In ganz Deutschland wurden 74.405 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind es damit 8.082.701 (Stand Dienstag).

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion meldete das RKI in NRW am Dienstag 31 neue Todesfälle. Damit sind in Nordrhein-Westfalen insgesamt 20.781 Menschen seit Beginn der Pandemie gestorben. Bundesweit starben 115.842 Menschen (+193).

Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW liegt bei 543,7 (bundesweit: 553,2). Es ist erneut ein neuer Höchstwert sowohl bundes- als auch NRW-weit seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020.

Corona-Schutzverordnung in NRW: Diese Kennzahlen sind jetzt entscheidend

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Infektionen ist inzwischen nur noch eine Kennziffer unter mehreren, aber nicht mehr der entscheidende Richtwert für Schutzmaßnahmen in der Pandemie. Aktuell werden über diese beiden Werte hinaus auch die folgenden Faktoren mit berücksichtigt, für die es aber bis dato keine festen Grenzwerte gibt:

  • die Zahl der Kapazitäten an Intensivbetten
  • der Anteil der intensivpflichtigen Covid-19-Fälle an der Intensiv-Behandlungskapazität
  • die Impfquote
  • die Zahl der Todesfälle
  • die Altersstruktur der Infizierten
  • die Entwicklung des R-Wertes


Die Sieben-Tage-Inzidenzen in NRW

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es in Wuppertal mit einem Wert von 953,5 (Stand: Dienstag). Gestern lag der Wert bei 842,2 (+111,3). Den niedrigsten Inzidenzwert meldet das RKI für den Kreis Recklinghausen mit 203,1 (-14,2).

In Bonn ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag um +213,0 gestiegen. Am stärksten zurückgegangen ist der Wert im Rhein-Kreis Neuss (-64,2).

Die meisten Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt der Stadt Köln gemeldet (1549). Dahinter folgen Bonn (898), der Rhein-Sieg-Kreis (752) und Wuppertal (724).

Der Rhein-Kreis Neuss hat dem RKI keine neuen Fälle gemeldet (Stand 0 Uhr).

Grundsätzlich: Die Angaben des RKI und aus den Städten und Kreisen variieren oft. Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Die Zahl der Neuinfektionen laut RKI in einer Stadt umfasst also mitunter die Infektionen mehrerer Tage. Außerdem ist montags bzw. nach Feiertagen die Zahl der Neuinfektionen meist geringer als an anderen Wochentagen, da in den Kommunen am Wochenende bzw. Feiertagen weniger getestet wird.


Corona NRW: Situation in den Kliniken und auf Intensivstationen

Menschen mit Covid-Diagnose in NRW-Krankenhäusern (Stand 14. Januar):

  • 1891 behandelte Corona-Fälle
  • davon 416 auf der Intensivstation
  • davon 254 beatmet

In den nordrhein-westfälischen Kliniken sind aktuell 5148 der 6008 Intensivbetten belegt. 860 Betten sind noch frei. Das entspricht 14,3 Prozent. (Stand: Donnerstag)

Der vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) ausgewiesene Index, der den Anteil der Covid-19-Patienten an betreibbaren Intensivbetten beschreibt, liegt bei 8,13 Prozent. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt laut LZG bei 2,87.

Mehr Details finden Sie in unserem interaktiven Klinik-Monitor.


Impfungen in NRW: 50 Prozent mit Booster-Impfung

Das RKI gibt die Zahl der in NRW insgesamt verabreichten Impfdosen mit rund 35 Millionen an. Davon sind 14 Millionen Erstimpfungen, 13,6 Millionen Zweitimpfungen sowie knapp 9 Millionen Boosterimpfungen.

Für das gesamte Bundesland ergibt sich so eine Erstimpfquote von 79,0 Prozent. 75,9 Prozent der Menschen in NRW haben bereits einen vollen Impfschutz – 50 Prozent haben sich bislang "boostern" lassen.

Zum Vergleich: Die Quote der Erstimpfungen in Deutschland liegt bei 75,1 Prozent (Zweitimpfung: 72,8 Prozent, Booster: 47,6 Prozent). Seit Dezember 2020 wurden in ganz Deutschland 159 Millionen Corona-Impfdosen verabreicht.

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Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dass nicht alle Impfungen verzeichnet werden können. Anhand von Befragungen zur Impfbereitschaft geht das RKI davon aus, dass die Quoten bis zu fünf Prozentpunkte höher liegen können.

Hier können Sie geimpft werden

  • Arztpraxen impfen in eigener Verantwortung, es bleibt also den jeweiligen Arztpraxen überlassen, welchen Patienten sie einen Impftermin vergeben.
  • Die Betriebsärzte werden mit in die Impfkampagne einbezogen. Der Bund stellt dafür die Impfdosen zur Verfügung.
  • Viele Städte haben die Impfzentren reaktiviert, es gibt in vielen Kommunen aber auch mobile Impfangebote, bei denen Erst, Zweit- oder Booster-Impfungen möglich sind.
  • Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen haben online Listen von Arzt-Praxen veröffentlicht, die auch praxisfremde Personen impfen.

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