Corona-Überblick

Corona NRW: 1995 neue Covid-Fälle, Inzidenz leicht gesunken

Lesedauer: 6 Minuten
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Essen.   Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist um 1995 Fälle gestiegen – etwa so viele wie vor einer Woche. Der Überblick für NRW.

  • Die Zahl der Corona-Infektionen in NRW sind Daten des Robert-Koch-Instituts zufolge um 1995 angestiegen (Stand Freitag, 7.44 Uhr).
  • In ganz Deutschland wurden 9997 neue Fälle gemeldet.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz für NRW liegt aktuell bei 63,9 (Vortag: 64,3).

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  1. Wie viele Neuinfektionen hat das RKI in NRW gemeldet? Zum Thema ↓
  2. Wie war die Lage vor einer und vor vier Wochen? Zum Thema ↓
  3. Wo in NRW ist die Sieben-Tage-Inzidenz besonders hoch? Zum Thema ↓
  4. Wie ist die Situation in den Krankenhäusern? Zum Thema ↓
  5. Wie weit sind die Impfungen in NRW vorangeschritten? Zum Thema ↓


Corona in NRW: RKI meldet 1995 neue Fälle

528.690 Corona-Fälle (Stand: Freitag, 7.44 Uhr) hat das Robert-Koch-Institut (RKI) seit Beginn der Pandemie für NRW registriert, im Vergleich zum Vortag kamen 1995 Neuinfektionen dazu – in ganz Deutschland waren es 9997 neue Fälle. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit insgesamt 2.424.684 Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert (Stand Freitag, 7.44 Uhr).

Die Zahl der Todesfälle ist um 83 gestiegen. So sind in NRW bislang 12.958 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben.


Coronazahlen vergangene Woche und letzten Monat

Im Vergleich mit der Vorwoche ist die Zahl der Neuinfektionen in NRW nahezu unverändert, deutschlandweit leicht gestiegen: Am vergangenen Freitag lag die Zahl der bis 0 Uhr gemeldeten Neuinfektionen in NRW bei 2090 (bundesweit: 9113).

Vor vier Wochen waren am Freitag bis 0 Uhr in NRW 2779 neue Infektionen gemeldet worden (bundesweit: 14022).

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Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenzen für Städte und Kreise

Die Sieben-Tage-Inzidenz für NRW liegt aktuell nach RKI-Angaben bei 63,9, ist also im Vergleich zum Donnerstag (64,3) leicht gesunken. Bundesweit meldet das RKI eine Wocheninzidenz von 62,6.

Das bedeutet, dass sich innerhalb einer Woche rechnerisch knapp 64 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Februar hatten sich Bund und Länder auf einen Wert von 35 für weitere Lockdown-Lockerungen geeinigt.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz gibt es laut RKI im Märkischen Kreis mit einem Wert von 120,7 (Stand: Freitag). Gestern lag der Wert bei 118,0 (+2,7).

In Hagen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag um 8,4 gestiegen. Am stärksten zurückgegangen ist der Wert in Bonn (-14,9).

Die meisten Neuinfektionen hat die Stadt Köln gemeldet (104). Dahinter folgen der Rhein-Erft-Kreis (98), der Kreis Recklinghausen (86) und Dortmund (82).

Keine neuen Fälle gemeldet haben Mülheim an der Ruhr und Münster.

Grundsätzlich: Die Angaben des RKI und aus den Städten bzw. Kreisen variieren oft . Die unterschiedlichen Werte resultieren aus zeitlichen Verzögerungen in der Meldekette. Die Zahl der Neuinfektionen laut RKI in einer Stadt umfasst also mitunter die Infektionen mehrerer Tage. Außerdem ist montags die Zahl der Neuinfektionen meist geringer als an anderen Wochentagen, da in den Kommunen am Wochenende weniger getestet wird.


In NRW sind laut DIVI-Intensivregister 5463 von insgesamt 6433 Intensivbetten belegt (Stand 25. Februar, 12.15 Uhr). 590 Menschen werden aktuell mit einer Covid19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt, 335 davon beatmet. Mehr Details finden Sie in unserem interaktiven Klinik-Monitor.


Impfzentren in NRW haben den Betrieb aufgenommen

In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher insgesamt 1.152.147 Corona-Schutzimpfungen verabreicht worden (allerdings bekommen alle Geimpften jeweils zwei Impfdosen). 348.473 Menschen erhielten bereits ihre zweite Dosis. Seit 8. Februar haben die Impfzentren in den Städten den Betrieb aufgenommen. Als erstes erhalten Menschen über 80 Jahren das Angebot, sich impfen zu lassen.

Coronaregelungen in NRW verlängert – leichte Lockerungen

Die NRW-Landesregierung hat die bestehenden Coronaverordnungen an die auf der letzten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin gefassten Beschlüsse angepasst. In NRW bleiben die Regelungen der Coronaverordnungen im Wesentlichen bestehen.

Seit dem 22. Februar sind zunächst Grund- und Förderschüler der Primarstufe im Wechselmodell und mit halbierter Klassenstärke zurück in den Klassenräumen. Das gilt auch für Jahrgänge, die vor ihrem Schulabschluss stehen.

Die Kindertagesstätten in NRW sind ab dem 22. Februar wieder für alle Kinder geöffnet, dies jedoch weiterhin nur in einem eingeschränkten Regelbetrieb. NRW-Familienminister Joachim Stamp machte im Familienausschuss des Landtags am Donnerstag wenig Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum Regelbetrieb. Bei einem sprunghaften Anstieg der Infektionen seien auch regionale Schließungen möglich.

Aktivitäten auf Sportanlagen im Freien sind wieder erlaubt, wenn höchstens zwei Personen zusammen trainieren - wie etwa beim Tennis. Sind nur Personen aus einem Hausstand gemeinsam aktiv, dürfen auch mehr als zwei Menschen gemeinsam Sport treiben.

In Musikschulen darf wieder Einzelunterricht erteilt werden - allerdings nur für Kinder bis ins Grundschulalter. Bau- und Gartenmärkte dürfen wieder Gemüsepflanzen und Saatgut sowie nötiges Zubehör verkaufen. Das übrige Sortiment der Märkte darf für die Kunden aber nicht angeboten werden.

Lockdown verlängert bis zum 7. März

Bund und Länder hatten zuvor bereits die bestehenden Lockdown-Regeln bis mindestens 7. März verlängert. Frisöre dürfen ab dem 1. März öffnen. Es bleibt bei den strengen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich. So sind private Treffen nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Hausstandes möglich, plus betreute Kinder.

Lesen Sie hier, welche Regeln aktuell in NRW gelten.

Wegen der aggressiveren Mutationen des Coronavirus haben sich Bund und Länder auch auf eine Änderungen bei der Maskenpflicht verständigt. So ist in Bussen und Bahnen sowie beim Einkauf nun ein medizinischer Mund-Nase-Schutz Pflicht, FFP2-Masken sind ebenfalls möglich. Nicht mehr zugelassen im ÖPNV und Geschäften sind Alltagsmasken.

Seit dem 16. Dezember ist das öffentliche Leben in Deutschland heruntergefahren.

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