Arbeitsschutz

3G in NRW - Diese Corona-Regeln gelten am Arbeitsplatz

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Arbeitnehmer, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen entweder täglich einen Schnelltest oder alle 48 Stunden einen PCR-Test vorlegen. (Symbolbild).

Arbeitnehmer, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen entweder täglich einen Schnelltest oder alle 48 Stunden einen PCR-Test vorlegen. (Symbolbild).

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Essen/Düsseldorf.   In Nordrhein-Westfalen gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Was bedeuten diese Regeln eigentlich genau für Arbeitnehmer?

  • Zum 24. November hat das Land NRW die Corona-Regeln am Arbeitsplatz verschärft. Es gilt die 3G-Regel.
  • NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) erklärte dazu: "Arbeitnehmer haben eine Auskunftspflicht an ihren Arbeitgeber, ihren Impfstatus mitzuteilen".
  • Verstöße können mit hohen Strafen für Arbeitnehmer und Betriebsinhaber geahndet werden.
  • Was dies für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in NRW heißt, hier eine Übersicht über die geltenden Corona-Regeln.

Zur Bekämpfung der Pandemie setzt NRW seit dem 24. November auf die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Beschäftigte müssen beim Betreten der Arbeitsstätte eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen. Dafür reicht entweder täglich ein Schnelltest (Gültigkeit 24 Stunden) oder alle 48 Stunden ein PCR-Test.

3G in NRW: Arbeitnehmer sind am Arbeitsplatz zur Auskunft verpflichtet

"Arbeitnehmer haben eine Auskunftspflicht an ihren Arbeitgeber, ihren Impfstatus mitzuteilen", erklärt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). "Die, die nicht geimpft sind, müssen vor Arbeitsbeginn einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen." Dieser müsse täglich kontrolliert und dokumentiert werden. Grundlage für die Regelung in NRW ist das Gesetz des Bundes.

Dadurch erhoffe sich der Minister eine steigende Anzahl von Corona-Tests. So rechne Laumann mit ungefähr einer Millionen Bürgertests pro Tag. Rund eine Million der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in NRW seien laut Laumann nicht geimpft. Unklar sei, wie viele sich davon im Homeoffice befinden. Im Homeoffice gilt die 3G-Pflicht nicht.

Eine Übersicht der 3G-Regel am Arbeitsplatz:

  • Nur noch genesene, geimpfte oder getestete Personen dürfen ihrer Arbeit am Arbeitsplatz nachgehen.
  • Der Arbeitnehmer hat gegenüber seinem Arbeitgeber eine Auskunftspflicht über den Impfstatus zu geben.
  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss vor Dienstbeginn einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen.
  • Dieser Test ist 24 Stunden gültig.

Auch im Alltag hat NRW die Corona-Regeln verschärft. So gilt hier die 2G-Regel. Zum Beispiel haben nur noch immunisierte Personen Zutritt zu Restaurants oder Kinos. Ausnahmen gelten für Minderjährige und Menschen ohne Impfempfehlung beziehungsweise diejenigen, die nicht geimpft werden können. Seit dem 4. Dezember gilt auch im Einzelhandel die 2G-Regel. Ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf wie Supermarkt oder Bäckereien. Ein Friseurbesuch ist weiterhin mit einem tagesaktuellen negativen Test möglich.

Verstöße gegen Coronaschutzverordnung

Nicht nur die Einhaltung der Corona-Regeln, sondern auch die Kontrolle durch den Arbeitgeber ist verpflichtend. Wird dies zu lasch gehandhabt, kann es laut Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) zu einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro führen. Das gilt auch für Dritte, also beispielsweise Kunden im Einzelhandel oder Gastrobetrieb. (mit dpa)

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