Young Ambassadors

Wittgenstein: Digitales Zusammensein - analoges Abendmahl

Diese Impression bebildert einen außergewöhnlichen Abendmahls-Gottesdienst mit über 30 Young Ambassadors in den USA und Deutschland am Mittwochabend.

Diese Impression bebildert einen außergewöhnlichen Abendmahls-Gottesdienst mit über 30 Young Ambassadors in den USA und Deutschland am Mittwochabend.

Foto: Jens Gesper / Jens Gesper/Kirchenkreis

Wittgenstein.  30 Jugendliche des Young Ambassadors-Programms in den USA und in Wittgenstein haben sich jetzt zum Abendmahl im Internet getroffen.

„Gerade ist einer der bewegendsten Gottesdienste zu Ende gegangen, die ich miterleben durfte“ - so fiel das Fazit von Christian Gerhard aus Hesselbach am Mittwochabend aus. Streng nach den geltenden Richtlinien hatten sich über 30 Menschen aus den USA und aus Deutschland dazu in einer Videokonferenz getroffen. Young Ambassadors aus allen sieben bisherigen Generationen des Jugendaustauschs zwischen dem Kirchenkreis Wittgenstein und der United Church of Christ in Indiana und Kentucky.

Gemeinsamer Videogottesdienst

Natürlich tauschten sich die Teilnehmenden über ihre derzeitige Situation und die daraus entstehenden Gefühle aus. Aber man feierte auch Gottesdienst miteinander, mit drei Pfarrerinnen, die selbst Austausch-Teilnehmerinnen waren, und einem Pfarrer, der der Leiter der ersten Generation war. Reverend Angie Menke-Ballou führte durch den Gottesdienst mit Textlesungen und Gebeten, Pfarrerin Sonja Oppermann und Reverend Patrick Russell leiteten das Abendmahl, Reverend Leah Robberts-Mosser hielt eine kurze Predigt, ehe zum Abschluss traditionsgemäß das Segenslied „May the Road Rise Up to Meet You“ erklang.

Austausch läuft seit 1993

Amy Pickard sang das Lied, das sie 1993 selbst mit zur ersten Austausch-Generation gebracht hatte und das seitdem eine feste Tradition bei allen Treffen der Jungen Botschafter, so die deutsche Übersetzung von Young Ambassadors, ist. Hier hatten die anderen Gottesdienst-Teilnehmer dann mal ihre Mikrofone abgeschaltet, auch wenn jeder zuhause natürlich kraftvoll mitsang. Der Gottesdienst ging mit einem gemeinsamen Vaterunser auf Deutsch zu Ende.

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