Feuerwehreinsatz

Wunderthausen: Großer Sachschaden bei Werkstatt-Brand

In Wunderthausen brennt eine Holzheizung in einer Werkstatt. Ein Großaufgebot aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist im Einsatz.

In Wunderthausen brennt eine Holzheizung in einer Werkstatt. Ein Großaufgebot aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist im Einsatz.

Foto: Lars-Peter Dickel / WP

Wunderthausen.  Aus unklarer Ursache ist am Dienstag ein Feuer in einer Werkstatt in Wunderthausen entstanden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Glück im Unglück hat die Familie von Erich-Otto Riedesel aus Wunderthausen am Dienstagnachmittag. Ein Feuer zerstört die Holzheizung in dem Gebäude an der Straße „Auf der Gemeinde“, verletzt wird aber niemand.

Nach Angaben der Polizei hat der Hausbesitzer selbst den Rauch gesehen und die Feuerwehr gerufen. Gegen 16.26 Uhr werden am Dienstagnachmittag alle Einheiten des Löschzuges Elsofftal der Freiwilligen Feuerwehr unter dem Stichwort „Feuer 4 – Werkstattbrand“ alarmiert. Hinzu kommen die Drehleiter und das Großtanklöschfahrzeug des Löschzuges 1 aus der Bad Berleburger Kernstadt, der DRK-Rettungsdienst und die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt kann noch niemand die Größe des Feuers einschätzen.

Lage unklar

Als die Löschgruppe Wunderthausen am Einsatzort eintrifft und die Lage sondiert, ist das Haus verqualmt. Viel davon ist aber auch Wasserdampf. „Was das Feuer ausgelöst hat, ist noch unklar“, berichtet der Einsatzleiter und Löschzugführer Mariusz Jesionek. Um einen Holzofen herum habe aufgestapeltes Holz gebrannt. „Das Holz hat geglüht und durch die Hitze ist ein Ausgleichsgefäß geplatzt. Das austretende Wasser hat dann das Feuer gelöscht“, gibt Jesionek eine erste Einschätzung.

Die Feuerwehr muss mit Atemschutztrupps die Holzwerkstatt erst einmal genau unter die Lupe nehmen, Glutnester ablöschen und das Holz nach draußen tragen. Gleichzeitig kommt ein Hochleistungslüfter zum Einsatz, um Rauchgase aus dem Gebäude zu blasen. Auch eine Begehung und genaue Überprüfung der Räume über der Werkstatt ist wichtig, um weitere Brandherde auszuschließen. Schnell ist aber klar, dass niemand im Haus vermisst wird oder durch das Feuer oder Rauchgase verletzt ist.

40 Einsatzkräfte

Der Sachschaden hingegen ist groß. Das Feuer hat nicht nur Teile der Heizungsanlage zerstört, auch die Stromversorgung des gesamten Hauses ist unterbrochen. Erste grobe Schätzungen der Polizei gehen von einer Schadenshöhe um die 20.000 Euro aus.

Möglicherweise kommt auch ein Verdienstausfall dazu. In der Werkstatt stellt die Firma von Erich-Otto Riedesel seit mehr als 60 Jahren Holzwaren her. Dazu zählen Spekulatiusformen, Anismodel, Gewürzschaufeln, Teigrollen, Butterformen und so genannte Springerles mit verschiedensten Motiven.

Nach den Aufräum- und Nachlöscharbeiten konnten sich die rund 40 Einsatzkräfte wieder an ihre Stadtorte zurückziehen.

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