Frankenberg.

Mit dem selbst gebauten Lego-Auto rasant in die Kurve

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Frankenberg. Eine wilde Verfolgungsjagd, quietschende Reifen und Autos, die aus der Kurve getragen werden – ein Ausschnitt aus dem Film „Blues Brothers“ stimmte die Teilnehmer des Technik-Moduls von StudiumPlus in der Außenstelle Frankenberg auf die zweitägige Veranstaltung ein. Diese ist für alle Studierenden eines dualen Ingenieurstudiengangs Pflicht. StudiumPlus bezeichnet die dualen Hochschulstudien der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Im Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen werden die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Kälte- und Klimatechnik sowie Formgebung angeboten. 47 Studierende im zweiten Semester – davon 22 aus der Außenstelle Frankenberg, 12 aus Bad Hersfeld und 13 aus Biedenkopf – trafen sich in Frankenberg. Dort befassten sie sich zwei Tage lang auf spielerische Weise mit Physik, Thermodynamik und Mechanik und bauten sogar selbst ein Fahrzeug. Das sollte natürlich möglichst nicht aus der Kurve fliegen.

Aber warum fliegt ein Fahrzeug überhaupt aus der Kurve und wie schnell darf man fahren, damit es das eben nicht tut? Diese Fragestellung brachten die Dozenten Prof. Dr. Thorsten Beck, Prof. Dr. Gerd Manthei und Prof. Dr. Werner Bonath den Studierenden näher. Dazu befassten sie sich mit Themenfeldern wie Fliehkraft, Zentrifugalkraft, Sensorik und Programmierung – und sogar mit Wirtschaftswissenschaft, denn die Kosten für die entsprechende Technik müssen natürlich auch berücksichtigt werden.

Ganz klassisch erarbeiteten die Teilnehmer Vorträge zu einzelnen Themengebieten, vor allem aber durften sie tüfteln und basteln: Mit Technik-Lego, zu dem auch Programmierbausteine und Sensoren gehören. Das Ergebnis waren kleine Rennautos, die in Rennen gegeneinander antraten und einen Parcours bewältigen mussten – ohne aus der Kurve zu fliegen, versteht sich. Zwei Tage lang konnten die Teilnehmer so direkt am Objekt jede Menge lernen und unmittelbar erleben, wozu so manches Fach des Studiums in der Realität gebraucht wird.

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