Strassenverkehr

B 480 bei Raumland: CDU will Provisorium für Radfahrer

Geplant, ist, die B 480 zwischen Raumland und Bad Berleburg komplett auszubauen – inklusive Rad- und Fußwegs. Doch die Planungen stocken.

Geplant, ist, die B 480 zwischen Raumland und Bad Berleburg komplett auszubauen – inklusive Rad- und Fußwegs. Doch die Planungen stocken.

Foto: WP

Raumland.  Eine echte Lösung mit Straßenausbau sei derzeit jedenfalls nicht in Sicht, so CDU-Fraktionschef Eberhard Friedrich in einem Antrag zum Thema.

Eine Strecken-Alternative für den Radverkehr entlang der Bundesstraße B 480 im Bereich Eisenbahn-Viadukt/Kurve Uellendahl zu prüfen – das beantragt jetzt die CDU Bad Berleburg in einem Schreiben an Bürgermeister Bernd Fuhrmann.

„Seit Jahren ist das Thema ,Radweg Raumland’ auf der Tagesordnung, ohne dass bisher eine reale Lösung gefunden werden konnte“, so CDU-Fraktionschef Eberhard Friedrich im Antrag. Ein Hindernis dabei sei die lange geplante Sanierung der Eisenbahn-Brücke plus neuer Straßenführung – nämlich insofern, dass sich „eine kurzfristige und wirkliche Lösung der Problemsituation“ leider nicht abzeichne. Und das, obwohl es „Gespräche und Planungen“ sowohl mit der Bahn als auch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW gebe. Zugleich sei das Radfahren auf dem Abschnitt derzeit „mit einem erheblichen Risiko verbunden“, betont Friedrich, Mehr noch: Eigentlich müsste der Fahrradverkehr dort „aus Sicherheitsgründen […] unterbunden werden“.

Meesmanns Ideen einbeziehen

Es müsse aber „im Interesse der Stadt liegen“, so Friedrich, Radfahrern auf der B 480 oder parallel dazu Raum zu geben. „Seitens der Bevölkerung gibt es schon seit längerer Zeit den Wunsch, eine Ersatzlösung beziehungsweise ein Provisorium für die nächsten Jahre zu schaffen“, so der Fraktionschef. Zuletzt habe der Berleburger Eike Meesmann dazu einen Vorschlag gemacht.

In einem Leserbrief Ende September hatte Meesmann angeregt: „Aus Richtung Raumland kommend würde ich um den leidigen DB-Brückenpfeiler eine provisorische Holzkons­truktion bauen, dann lief der Radweg über das triste Gelände THW/Achinger in Richtung Odeborn, dort führt eine Furt zu einer Wiese entlang der B 480 in Richtung Klärwerk. Mit natürlichem Aufwand müsste dann die Anbindung am Klärwerk an die Industriestraße geschaffen werden. Das wäre für mich die ideale und wahrscheinlich die kostengünstigste Lösung.“

Friedrich: „Gegebenenfalls ist eine Ortsbesichtigung angebracht“

Diese Vorschläge Meesmanns seien bei der Suche nach einer Zwischenlösung einzubeziehen, regt Eberhard Friedrich im Antrag seiner Fraktion an. Die Verwaltung möge aber außerdem Alternativen dazu aufzeigen, ebenso Perspektiven für eine Verwirklichung, nicht zuletzt mit Hilfe von Fördermitteln zur Finanzierung. Antworten aus dem Rathaus erwartet die CDU auf die Frage, wie die jetzigen Risiken für Radfahrer entlang der B 480 ausgeschaltet werden können. „Gegebenenfalls ist eine Ortsbesichtigung angebracht.“

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