Kommentar

Zu wenig Wittener Firmen auf Drei Könige

Jutta Bublies kommentiert die symbolische Eröffnung des neuen Gewerbegebietes Drei Könige in Witten nahe der Herbeder Straße

Jutta Bublies kommentiert die symbolische Eröffnung des neuen Gewerbegebietes Drei Könige in Witten nahe der Herbeder Straße

Foto: FFS / WAZ

Witten.  Bei einer Stadt wie Witten, in der freie Gewerbeflächen rar sind, hätten mehr örtliche Firmen den Zuschlag für Drei Könige bekommen sollen.

Ein bisschen reibt man sich doch verwundert die Augen. Das neue Gewerbegebiet Drei Könige sollte Wittener Betrieben, vor allem Handwerksfirmen, die sich vergrößern wollen, eine Chance bieten. So war es immer wieder von der Stadt zu hören. Nun haben nach einem Auswahlverfahren, bei dem mehr Interessenten auf der Bewerberliste standen, als Fläche zur Verfügung steht, erst einmal nur vier Wittener Firmen den Zuschlag bekommen.

Dass auch das Logistikzentrum Deutsche Post DHL auf Drei Könige künftig seinen Firmensitz hat, ist schön für die Post, hat aber anderen örtlichen Firmen auf Flächensuche vielleicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und: Wäre das Projekt „Archäologisches Fenster“ schon einmal realisiert, hätten weitere 3000 Quadratmeter Fläche schon in die Vermarkung gehen können.

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