Sanierung

Wittens Nachtigallbrücke bleibt in den Herbstferien dicht

Die Arbeiten an der Nachtigallbrücke in Witten verzögern sich wegen der schlechten Witterung. Auch in den Herbstferien bleibt sie deshalb dicht.

Die Arbeiten an der Nachtigallbrücke in Witten verzögern sich wegen der schlechten Witterung. Auch in den Herbstferien bleibt sie deshalb dicht.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Witten.  Die Arbeiten an der Nachtigallbrücke dauern länger als geplant. Schuld ist der Regen. Wann die Arbeiten fortgesetzt werden, ist noch unklar.

Die Nachtigallbrücke bleibt länger geschlossen als ursprünglich geplant. Wegen der zahlreichen Regenfälle der letzten Tage ruhen derzeit die Arbeiten an der wichtigen Verbindung zum Muttental. Eigentlich sollten die Nachbesserungen bis zum Beginn der Herbstferien abgeschlossen sein. Daraus wird nun nichts. Auch in den Herbstferien bleibt die Brücke laut Stadt voraussichtlich dicht.

Die derzeitige Witterung lasse die notwendigen Belagsarbeiten nicht zu, heißt es. In der Kunststoffbeschichtung aus Epoxidharz hatten sich nur wenige Wochen nach der Rundumerneuerung der Brücke Risse gebildet, weil bei der Planung auf Dehnungsfugen verzichtet worden war. Seit Ende September ist die Brücke wieder gesperrt.

Dehnungsfugen werden nachträglich eingesetzt

Doch schon nach einem Tag mussten die Arbeiten unterbrochen werden, weil das Wetter nicht mehr mitspielte. Die beauftragte Firma soll die Arbeiten unverzüglich fortsetzen, sobald es das Wetter zulässt. „Dazu muss es drei Tage am Stück trocken und mindestens zehn Grad warm sein“, erklärt Tiefbauamtsleiter Jan Raatz. Auch über die Herbstferien hinaus bleibt die Brücke wohl vorerst gesperrt.

Nach der Ausbesserung des Belags sollten in einem nächsten Schritt – laut Stadtbaurat Stefan Rommelfanger – 20 Fugen an neuralgischen Punkten eingefügt werden, um die Bildung neuer Risse zu verhindern.

Absperrungen respektieren, die Brücke nicht betreten

Die Stadt bittet Fußgänger und Radfahrer weiterhin dringend, „die Absperrungen zu respektieren, sie auf keinen Fall beiseite zu schieben und die Brücke nicht zu betreten“. Das könne sonst zu neuen Schäden führen und die Bauarbeiten erheblich verlängern. Eine Umleitung führt über den Ruhrdeich,die Ruhrstraße, den Bodenborn und die Nachtigallstraße.

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