Wirtschaft

Wittener Teefreunde wollen wissen, was lecker schmeckt

Iris Greder, seit drei Jahren Chefin des  Wittener Geschäftes „Wein und Tee Brenken“, hat 250 Teesorten im Angebot. Die lose Ware füllt sie für ihre Kunden in Tütchen ab. Foto: Svenja Hanusch / Funke Foto Services

Iris Greder, seit drei Jahren Chefin des Wittener Geschäftes „Wein und Tee Brenken“, hat 250 Teesorten im Angebot. Die lose Ware füllt sie für ihre Kunden in Tütchen ab. Foto: Svenja Hanusch / Funke Foto Services

Witten.   Teefreunde lassen sich gerne beraten, sagt Iris Greder. In ihrem Geschäft bietet sie 250 Teesorten an – alle fair gehandelt.

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Von Teefreunden wird Iris Greder beneidet. Denn sie riecht täglich den Duft von 250 verschiedenen Teesorten, die so verführerische Namen tragen wie „Sunshine Lady“, „Princess Grey“ oder „Tropical Orange“. Die 51-Jährige ist seit drei Jahren Chefin von „Wein und Tee Brenken“ in der Heilenstraße und bietet Wittens größtes Teesortiment an.

„Ich habe das Geschäft von Petra Brenken übernommen“, erzählt Iris Greder. Jahrelang hat sie bei ihr vorher schon als Verkäuferin gearbeitet. Den Sprung in die Selbstständigkeit hat sie nicht bereut. „Obwohl man es als Einzelhändler in der Stadt nicht leicht hat.“ Greder bietet ihre Tees lose an. Kunden können sich die gewünschte Grammzahl in Tütchen abfüllen lassen. Alle Tees sind fair gehandelt – das ist ihr wichtig. Etwas für Lokalpatrioten sei die Früchteteemischung „Wittener Gute Laune“, sagt sie lachend. „Der Tee schmeckt nach Kirsche und wird gerne verschenkt.“

„Früchtetee behält anderthalb Jahre sein Aroma“

Iris Greder liebt grünen Tee, aber auch welchen mit Ananasgeschmack. Wo kauft sie ihre Tees ein? „In Frankfurt vom Teehaus Ronnefeldt, das es schon seit 1823 gibt.“ Die meisten ihrer Sorten seien in Indien und China geernt worden, weiß die Händlerin. Aus China kämen vor allem die grünen Tees.

Ziehen Wittener Teefreunde in andere Gegenden der Republik, lassen sie sich von „Brenken“ auch schon mal ihre Lieblingssorten nachschicken. „Ich habe zum Beispiel einen Kunden, der jetzt an der Nordsee lebt.“ Wie lange hält sich Tee eigentlich? „Früchtetee behält anderthalb Jahre sein Aroma. Schwarze und grüne Tees zwei Jahren lang“, weiß die Expertin. Die ihre Kunden sehr gerne berät. „Denn viele kommen herein und fragen mich dann: Was ist denn lecker?“

Ein Getränk für besondere Moment

Um guten Geschmack und Abspannen vom Alltag geht es auch in der „Genussgalerie Hafer“ am Berliner Platz. Inhaberin Angelika Bilow-Hafer bietet vieles an, was Menschen das Leben versüßen kann – auch Tees aus biologischem Anbau. Sie verkauft hierzu auch gerne Pralinen, Gebäck oder Schokolade. Ihre Tees, so wirbt die 52-Jährige charmant, schenkten denen, die sie genießen, „besondere Momente“.

Wie etwa die Mischung „Pomegranate Blackcurrant Medley“ (Granatapfel mit schwarzen Johannisbeeren) aus dem „English Tea Shop“. Auch „Perfect Moment“ ist ein Tee-Name, der viel verspricht – in diesem Fall einen besonderen weißen Tee.

Tees enthalten Blüten, Früchte- und Gemüsestücke

Die „Genussgalerie“-Chefin weist auch gerne auf ein Produkt made in Düsseldorf hin – Shuyao-Teekultur genannt. Es handelt sich um einen doppelwandigen Trinkbehälter, in den man eine Portion Tee gibt, die man mit heißem Wasser übergießt. „Man kann den Becher fünfmal täglich neu mit Wasser befüllen, die eine Teeportion reicht“, erklärt Bilow-Hafer. Vor allem handele es sich um Tee-Kompositionen. „Sie enthalten auch Blüten, Früchte- und Gemüsestücke.“ „Tea to go“ – schöne, neue Teewelt.

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