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Wittener Stadtmarketing stellt Winterprogramm vor

Bei der Fackelwanderung auf den Spuren des Bergbaus führte Gerd Grunewald (re.) die Teilnehmer zum Stolleneingang der Kleinzeche Jupiter

Foto: Jürgen Theobald

Bei der Fackelwanderung auf den Spuren des Bergbaus führte Gerd Grunewald (re.) die Teilnehmer zum Stolleneingang der Kleinzeche Jupiter Foto: Jürgen Theobald

Witten.   Stadtmarketing veröffentlicht zur Wintersaison neues Programm von „Witten on Tour“.In der Dunkelheit geht es romantisch oder auch gruselig zu.

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Zu Beginn der dunklen Jahreszeit lockt das frisch erschienene Programm von „Witten on Tour“ mit altbewährten, aber auch neuen Ausflügen. Höhepunkte der Saison sind wieder die Fackelwanderungen, mit denen die Wittener Umgebung erkundet wird. Passend zu St. Martin wird auch Familien mit Kindern bei der neuen Laternenwanderung eine besondere Führung durchs Muttental geboten – mit Martinsliedern.

Die erste Fackeltour startet am Samstag, 11. November. Bei der abendlichen Wanderung wird mit Fackelschein das Muttental entdeckt. Startpunkt ist am Bethaus, von dort geht es weiter zu verschiedenen Relikten des Bergbaus, etwa der Haspelanlage gegenüber der Zeche Herrmann oder den Stollenmundlöchern. „Das ist schon etwas Besonderes, denn der Fackelschein hüllt die Relikte in schönes Licht ein“, sagt Jessica Eger vom Stadtmarketing. Weitere Termine folgen am 22. Dezember sowie am 6. Januar und 10. Februar in 2018.

Für die „Kumpelinen“ gibt’s Hugo

Für Betriebsausflüge wird die Fackelwanderung am 20. Januar mit einem deftigem Grünkohlessen angeboten – weitere Termine können online eingesehen werden. Neu dabei ist die Fackelwanderung für Frauen am 13. Januar, bei der die „Kumpelinen“ sich mit einem heißen Hugo aufwärmen können.

Wer statt einer Wanderung durchs Muttental Lust auf einen Ausblick über die Stadt hat, kann am 6. Dezember bei der Fackeltour zum Helenenturm mitmachen. Da wandern die Teilnehmer vom Ufer des Hammerteichs hinauf bis zum Helenenberg. Dort angekommen, steigen die Wanderer die 144 Stufen des Helenenturms hinauf und können von dort aus luftiger Höhe den Ausblick über das nächtlich beleuchtete Witten zur Weihnachtszeit genießen. Der Blick schweift sogar bis Bochum und Dortmund.

Nikolaus führt durch das Muttental

Das Stadtmarketing hat mit seinem neuen Programm aber auch an ein geeignetes Angebot für die Kleinen gedacht. Für Familien mit Kindern empfiehlt Jessica Eger die Fackelwanderung am 6. Dezember, bei der Nikolaus durch das Muttental führen wird. Eine kleine Nikolaustüte fehlt natürlich nicht. Brandneu im Programm ist die Laternenwanderung am 18. November. „Für Kinder, die sich nicht an die Fackel trauen, bieten wir diese Tour an“, sagt Eger. Bei der Führung entlang des Muttenbachs wird die Bergbaugeschichte mit der Geschichte des Sankt Martin verbunden. „Es werden auch Martinslieder gesungen. Mit den bunten Laternen in der Dunkelheit ist das eine Kombination, die sich gerade für Familien eignet.“

Ein Tipp für Kindergeburtstage sei die Gruseltour, die für diese Anlässe gebucht werden könne, so Eger. Die kleinen Besucher lösen den Fluch um den Zwergenkönig Goldemar auf Burg Hardenstein und können sich in der heutigen Ruine als Hexen oder Zauberer verkleiden. Am Ende erhalten alle jungen Bannlöser eine Urkunde sowie eine kleine Überraschung.

Zur Weihnachtszeit und zum Ausklang des Jahres hat das Stadtmarketing weitere passende Termine im Programm. Bei der geführten Besteigung des Rathausturmes können Besucher den Blick auf den mit Lichtern geschmückten Platz genießen, bevor sie sich auf Weihnachtsmarkt und Eislaufbahn tummeln, die ihnen zuvor zu Füßen gelegen hatten. Termine für die Führung gibt es am 25. November, 1., 9. und 17. Dezember. Ein Höhepunkt zum Jahresabschluss ist Silvester auf dem Helenenturm. Teilnehmer können mit Sekt das Feuerwerk über den Dächern der Stadt beobachten und dabei anstoßen.

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