Kriminalität

Wittener soll bedroht und rassistisch beleidigt worden sein

Am Hauptbahnhof Dortmund soll ein Wittener bedroht und beleidigt worden sein. Bundespolizisten nahmen den alkoholisierten Angreifer mit auf eine Wache.

Am Hauptbahnhof Dortmund soll ein Wittener bedroht und beleidigt worden sein. Bundespolizisten nahmen den alkoholisierten Angreifer mit auf eine Wache.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Witten.  Ein Mann aus Witten ist am Hauptbahnhof Dortmund bedroht und beleidigt worden. Dabei wollte er nur einer Frau mit Kinderwagen helfen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zwei Wittener sind am Samstagabend am Hauptbahnhof Dortmund bedroht worden. Einer von ihnen, ein Mann mit ghanaischen Wurzeln soll dabei laut Bundespolizei auch rassistisch beleidigt worden sein.

Nach Zeugenaussagen saß ein 41-jähriger Deutscher beim Halt der S-Bahn 5 in einem Bereich, der für Fahrräder und Kinderwagen frei zu halten ist. Als eine Frau mit Kinderwagen den Zug betrat, forderte der 48-jährige Ghanaer aus Witten den Mann auf, den Bereich für die Frau freizumachen.

Mann kam bedrohtem Wittener zu Hilfe

Daraufhin soll dieser ihn angeschrien und mit einem kleinen Messer bedroht haben. Zudem soll der aggressive Mann den 48-Jährigen rassistisch beleidigt haben. Das angebliche Messer stellte sich bei einer Durchsuchung durch Bundespolizisten jedoch als Schlüssel heraus.

Ein anderer Wittener (38), der sich ebenfalls im Zug befand, kam dem 48-Jährigen zu Hilfe und wurde daraufhin selbst bedroht.

Bundespolizisten brachten den obdachlosen 41-Jährigen zur Wache. Dort ergab ein Atemalkoholtest, dass er mit 1 Promille nicht unerheblich alkoholisiert war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Nötigung und Bedrohung eingeleitet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben