Ordnungswidrigkeit

Wittener Laub-Knöllchen sorgt im Internet für Wirbel

Sabrina Labahn Rico am Tatort an der Wemerstraße.

Foto: Thomas Nitsche

Sabrina Labahn Rico am Tatort an der Wemerstraße. Foto: Thomas Nitsche

Witten.   Leser reagieren mit Unverständnis auf das Wittener Laub-Knöllchen. Die Stadt widerspricht Sabrina Labahn Ricos Schilderung. Die bleibt dabei.

Für viel Wirbel hat das Laub-Knöllchen gesorgt – nicht nur in der Zeitung, sondern auch in den sozialen Medien. Sabrina Labahn Rico muss 105 Euro Bußgeld zahlen, weil sie angeblich Laub in den Rinnstein gefegt hatte.

Dafür wurde sie von der Stadt mit einem Bußgeld belegt, das sich durch ihren Widerspruch von 35 auf 105 Euro erhöht hat. Die Behörde erklärte gestern, die Frau sei erst mündlich verwarnt worden, der Aufforderung aber nicht gefolgt. Dem widerspricht die 34-Jährige.

Hätte es sich so zugetragen, „wäre doch alles okay gewesen“. Sie beteuert, einige Blätter auf ein öffentliches Beet gefegt zu haben, nicht in die Gosse.

Viele Reaktionen zur Geschichte auf Facebook

Auf der Facebook-Seite unserer Redaktion hatte die Geschichte hohe Wellen geschlagen. Viele Nutzer reagierten mit Unverständnis. „Das ist doch jetzt nicht deren Ernst“, kommentiert etwa Thomas Heinrich den Vorfall. Ähnlich sieht das Ulrich Gillwald: „Was ist das denn wieder für ein Mumpitz!“ Für Raphael Barthel ist das Ganze „pure Abzocke von der Stadt“.

Kai Werner verweist auf andere, seiner Meinung nach wichtigere Probleme. „Im Breddegarten liegt ständig Müll herum, am Hohenstein sah es die Tage aus wie nach einer wilden College-Party, der Rathausplatz steht abends vor Dreck“, schreibt er. Werner kündigt sogar an, 25 Euro des Bußgelds anteilig zu übernehmen – wenn sich die WAZ Witten bei ihm meldet. Das ist hiermit geschehen.

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