Hammerteich

Wittener Hammerteich soll in sanftem Licht erstrahlen

So könnte es aussehen, wenn der Wittener Hammerteich am 1. Advent leuchtet.

So könnte es aussehen, wenn der Wittener Hammerteich am 1. Advent leuchtet.

Foto: Interessengruppe Hammerteich

Mit Fackeln und Leuchtobjekten soll der Wittener Hammerteich erstrahlen: Die Interessengemeinschaft lädt am 1. Advent zum „Leuchten und Glühen“.

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Der Hammerteich soll am ersten Adventssonntag, 1. Dezember, in einem neuen Licht erstrahlen. Die Initiative „Wir lieben den Hammerteich“ lädt ab 17 Uhr zum „Leuchten und Glühen“. Sobald es dämmert, erhält der Hammerteich einen besonderen Glanz. Fackeln und Lichtobjekte zeichnen dann die Kontur des Teiches und erhellen den Weg. So sollen bei den Besuchern weihnachtliche Gefühlen aufkommen.

Glühen dürfen auf die Gäste: Punsch und Glühwein sollen sie von innen wärmen. Dazu gibt es Gebäck und Musik. Allerdings: Bei Regen oder Sturm fällt die Veranstaltung aus.

Verschlammung soll aufgehalten werden

Der Hammerteich wurde bereits 1722 aus dem Borbach aufgestaut und ist wohl das erste Zeugnis der Stahlindustrialisierung des Ruhrgebiets. Das Hammerwerk, für das der Teich die Energie bereitstellte, wurde gegen 1890 geschlossen. Zeitgleich schuf die Stadt Witten mit dem Hohenstein eines der frühesten Naherholungsgebiete im Revier. Zusammen mit dem Hammerteich entstand hier eine einzigartige Symbiose aus geschichtlichem Kulturraum und Natur.

Allerdings: Das Wasser des Borbachs bringt Schwebstoffe in den Teich. Zusammen mit dem Laub führt dies zu einer weitergehenden Verschlammung. Er hat schon mehr als ein Drittel seiner Fläche eingebüßt. Daher hat sich die Interessengemeinschaft „Wir lieben den Hammerteich“ Bürgerinitiative gegründet, um für den Erhalt des Hammerteichs zu kämpfen und seine Verschlammung aufzuhalten. Um mehr Bürger für ihre Ziele zu gewinnen, wurden bereits mehrere Aktionen am Teich organisiert. Auch fürs „Leuchten und Glühen“ hoffen die Veranstalter auf viele Gäste.

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