berufspräsenztag

Wittener Gymnasiasten suchen nach dem Traumjob

Die Studentinnen Jeanina Reichhöfer (li.) und Sarah Hißmann informierten am Ruhr-Gymnasium über das Psychologie-Studium.

Die Studentinnen Jeanina Reichhöfer (li.) und Sarah Hißmann informierten am Ruhr-Gymnasium über das Psychologie-Studium.

Foto: Jürgen Theobald

Witten.   Beim Berufspräsenztag an Schiller- und Ruhrgymnasium geht es vor allem um Information. Nicht nur Mathe und Informatik stehen hoch im Kurs.

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Arzt, Journalist, Ingenieur oder doch lieber Lehrer, Erzieher, Psychologe? Junge Menschen haben heutzutage die Qual der Wahl angesichts einer Riesenauswahl an Berufen und Studiengängen. Der gemeinsame Berufspräsenztag am Schiller- und am Ruhr-Gymnasium soll da stets ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Zumindest bietet er den Schülern bei der Suche nach dem richtigen Job jede Menge Informationen. Knapp 60 Berufs- und Studienfelder aus mehr als 20 Bereichen wurden am Samstag dort vorgestellt.

In Gruppengesprächen konnten sich die Schüler über ihren Wunschberuf oder mögliche Alternativen informieren. Jeder Schüler hatte die Gelegenheit, in drei Bereiche hineinzuschauen. Sparkasse, Kinderpsychiatrie, Mathematikstudium – irgendwas davon könnte sich Lucas Freiheit für später vorstellen. „Dass es einen solchen Tag gibt, ist sehr hilfreich“, lobt er. Hat aber gleichzeitig auch Kritik auf Lager: Es müsse ja nicht sein, diesen Tag ausgerechnet auf einen Samstag zu legen. Dennoch zieht er ein positives Fazit seines Besuchs: „Es hat sich gelohnt.“

Physik, Mathe und Statistik

„Ich habe mich in den Bereichen Physik und Mathe informiert, weil das gleichzeitig auch meine Stärken in der Schule sind“, sagt Merle Mendel. „Außerdem“, ergänzt sie, „war ich noch bei der Berufsberatung. Die Infos waren überall sehr umfassend, und ich habe etwas über den Studiengang Statistik erfahren, der sich sehr gut anhört.“

Tom Schreier möchte mal „irgendwas mit Medien“ machen. Er hat am Berufspräsenztag in die Bereiche Grafik und Gestaltung, Informatik und Mathematik hineingeschnuppert. „Bei den ersten beiden Gesprächsrunden habe ich mich sehr gut beraten gefühlt, bei der dritten habe ich leider nicht alles verstanden“, sagt er.

Der Tage findet seit fast 30 Jahren statt

Generell hätten sich die vorgestellten Berufsfelder beim Präsenztag, der an den beiden Gymnasien seit fast 30 Jahren stattfindet, deutlich verändert, so Anja Völkner, Organisatorin am Schiller-Gymnasium. „Vieles hat sich in Richtung Informatik verschoben, der IT-Bereich wird stark nachgefragt.“

Nicht nur die Berufsfelder, auch die Berufsbezeichnungen haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. „International Business“ nennt Emilia Schäfer als ihren Traumberuf. Dahinter verbirgt sich ein Wirtschaftsstudium mit der langfristigen Aussicht auf einen Job im Management-Bereich. Auch zu diesem Thema gab es reichliche und nützliche Informationen, wie die Schülerin erfreut festgestellt hat: „Es war sehr hilfreich, weil die verschiedenen Studiengänge und auch die Möglichkeiten von Auslandssemestern vorgestellt worden sind.“

Feuerwehr steht auch hoch im Kurs

Doch auch klassische Traumberufe aus der Kindheit seien nach wie vor gefragt, wie Kerstin Peters, stellvertretende Schulleiterin des Ruhr-Gymnasiums, weiß: „Neben Themen wie Medizin und Psychologie ist vor allem bei Jungen das Interesse an einem Beruf bei der Feuerwehr sehr groß.“

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