Digitalisierung

Wittener GroKo will intelligente Laternen testen

Bochum ist die erste Großstadt, in der die Straßenlaternen mit digitale Zusatzfunktionen, getestet werden.

Bochum ist die erste Großstadt, in der die Straßenlaternen mit digitale Zusatzfunktionen, getestet werden.

Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

Witten  SPD und CDU schlagen in einem Antrag vor, „Smart Poles“ in der City zu testen. Die digitalen Leuchte haben WLAN – und viele Extras.

. Die Große Koalition im Wittener Stadtrat will einen Testlauf für smarte Laternen in der Innenstadt. Dazu haben CDU und SPD einen gemeinsamen Antrag eingereicht. Die Verwaltung soll demnach prüfen, ob sogenannte „Smart Poles“ mit WLAN und elektronischen Anzeigetafeln zur Verbreitung von Stadtinformationen in der Innenstadt aufgestellt werden können.

In Bochum läuft seit November 2018 eine Testphase mit den digitalen Leuchten. Die „Smart Poles“ sollen auch Abgasmessungen vornehmen können, um dann den Verkehr entsprechend umzuleiten. Auch als Ladesäule für E-Fahrzeuge, Parkplatzfinder oder Notrufstelle sollen die Laternen dienen. Dazu sollen die Beleuchtungen Bewegungsströme messen und zum Beispiel Tumulte erkennen oder Stürze registrieren können. Und zwar ohne dabei personenbezogene Daten zu erfassen.

LED-Laternen nachrüsten?

„Möglicherweise können vorhandene LED-Laternen zu diesem Zweck nachgerüstet werden“, heißt es von den Antragstellern. „Sollte das aus technischen Gründen nicht möglich sein, wäre zu klären, ob eine in finanzieller Hinsicht vertretbare Anzahl von neuen Laternen angeschafft werden kann.“ Angeboten werden „Smart Poles“ vom Energiekonzern Innogy. Der Antrag wird im nächsten Ausschuss für Arbeit und Standortmarketing am 26. Juni (17 bis 20 Uhr) im Rathaus diskutiert.

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