Kommentar:

Witten: WBG kann mit ihrem Bürgermeisterkandidat überraschen

Jürgen Augstein-Peschel kommentiert die Bürgermeisterkandidaturen für die Kommunalwahl in Witten.

Jürgen Augstein-Peschel kommentiert die Bürgermeisterkandidaturen für die Kommunalwahl in Witten.

Foto: Funke Foto Services

Witten.  Bei den Bürgermeisterkandidaten in Witten sind noch bis Juli Überraschungen möglich. Entscheidend ist aber, wen die Großen ins Rennen schicken.

Die Bürgermeisterkandidaten der Kleinfraktionen, ob WBG oder Piraten, werden zwar keine entscheidende Rolle bei den Kommunalwahlen spielen. Interessant ist es aber doch, wer da seinen Hut in den Ring wirft. Ein Pirat wie Stefan Borggraefe ist sicher keine Überraschung, ein Zahnarzt wie Richard Surrey nun für die WBG aber durchaus. Es muss nicht die letzte Überraschung vor der Wahl gewesen sein, da die Bewerbungsfrist erst im Juli endet.

Klar ist, dass man mit Bürgernähe punkten kann. Surrey ist in seinem Stadtteil Annen fest verankert, weshalb nun die Wittener Bürger Gemeinschaft auf ihn als Zugpferd setzt. Und das Bürgerforum hat es ihnen ja einst vorgemacht. Mit Ärzten lassen sich Patienten-, pardon Wählerstimmen sammeln.

Die Grünen in Witten hätten stärker Flagge zeigen müssen

Nun ist eigentlich nur noch offen, ob sich die Grünen zu einer eigenen Kandidatur durchringen können. Vermutlich nicht. Sie haben es versäumt – Corona hin, Corona her – seit dem Riesenerfolg bei der Europawahl Flagge zu zeigen - und beim Wähler zu punkten.

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