Kirche

Witten: Superintendentin wendet sich an Menschen in Ruanda

Per Videobotschaft grüßen Superintendentin Julia Holtz aus Witten und Jörg Galilee Uwimana die Christen im Partner-Kirchenkreis Gisnyi im afrikanischen  Ruanda.

Per Videobotschaft grüßen Superintendentin Julia Holtz aus Witten und Jörg Galilee Uwimana die Christen im Partner-Kirchenkreis Gisnyi im afrikanischen Ruanda.

Foto: Ev. Kirchenkreis Hattingen-Witten

Witten.  Weil man nicht gemeinsam feiern kann, hat Julia Holtz, Superintendentin aus Witten, Christen in Ruanda per Videobotschaft gegrüßt.

Mit einer Videobotschaft auf YouTube grüßt die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, Julia Holtz, die Menschen im Partner-Kirchenkreis Gisenyi im afrikanischen Ruanda. Anlass ist der sogenannte Partnerschaftssonntag (20.9.).

„An diesem Tag denken die Christen in Gisenyi und in Hattingen-Witten besonders aneinander“, sagt Nicole Schneidmüller-Gaiser, Pressereferentin des Ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten. In Ruanda seien aufgrund der Corona-Pandemie immer noch sehr viele Kirchen geschlossen. Schneidmüller-Gaiser: „Der Partnerschaftssonntag kann daher nicht wie geplant in fröhlicher Gemeinschaft gefeiert werden.“ Um die Videobotschaft zu erstellen, hatten sich Pfarrerin Julia Holtz und der in Witten lebende Jörg Galilee Uwimana im Studio der Popakademie in Witten getroffen.

Spenden sollen Ausbildung junger Menschen in Ruanda ermöglichen

Am Sonntag (20.9.) wird in vielen Gemeinden Wittens in den Gottesdiensten an die Menschen im Partner-Kirchenkreis Gisenyi gedacht. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein kleines Freundschaftsband. Die bunten Bändchen wurden in Gisenyi von Frauen hergestellt und dann auf die lange Reise nach Witten geschickt. In den Gemeinden des Kirchenkreises werden sie jetzt gegen eine kleine Spende vergeben. Der Erlös geht komplett nach Ruanda. Dort soll damit ein Jugendprojekt unterstützt werden, das junge Menschen im Schweiß-und Tischlerhandwerk ausbildet.

„Als die Pandemie bei uns begann, gab es noch keine Infektionen in Ruanda. Es tat uns gut, dass Ihr in dieser Zeit für uns gebetet habt“, sagte Julia Holtz in ihrer Videobotschaft. Nun sei die Pandemie auch in Ruanda angekommen. Holtz: „Wir beten jetzt gegenseitig füreinander.“

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